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Frakturen und Frakturheilungsstörungen bei adulter Hypophosphatasie: Eine Übersicht
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Zusammenfassung
Die genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung Hypophosphatasie (HPP) ist
durch eine verminderte Aktivität der gewebeunspezifischen alkalischen
Phosphatase (TNSALP) charakterisiert, bei der die Akkumulation von
Mineralisationsinhibitoren zu Osteomalazie, zu erhöhter Fragilität von
Knochen und zu gestörter Frakturheilung führen kann. Bei Erwachsenen, können
niedrigtraumatische metatarsale Insuffizienzfrakturen, atypische
Femurfrakturen und verzögerte Frakturheilung im Rahmen der HPP auftreten.
Ziel : Darstellung des aktuellen Wissenstandes bei Diagnostik und
Therapie von Frakturen und Frakturheilungsstörung bei HPP-Patient:innen.
Es erfolgte eine Analyse der Literatur zu dem Thema im Sinne eines narrativen
Reviews auf Basis einer PubMed-Suche und der Referenzlisten einschlägiger
Übersichtsarbeiten. Eingeschlossen in die Suche wurden klinische Studien,
Fallserien, Fallberichte, Leitlinien und Konsensuspapiere.
Rezidivierende metatarsale Frakturen und atypische Femurfrakturen gelten als
Hauptkriterien, verzögerte Frakturheilung als Nebenkriterium für die
Diagnose von HPP. Die Evidenzlage ist begrenzt. Die Recherche identifizierte
zehn Fallberichte und Fallserien, zu Enzymersatztherapie mit Asfotase Alfa
oder Therapie mit Teriparatid. Fallserien zeigen Hinweise, dass Asfotase
Alfa die Konsolidierung auch langjähriger nicht heilender Frakturen
verbessern kann. Teriparatid wurde in fünf Arbeiten als individualisierte
Off-Label-Option mit heterogenen Ergebnissen beschrieben.
Frühe Erkennung HPP-typischer Frakturen und strukturierte Diagnostik sind
entscheidend, um eine Therapie einzuleiten. Trotz umfangreicher Studien zur
Enzymersatztherapie existieren zur Frakturheilung nur Fallberichte und
Fallserien, Gleiches gilt für Teriparatid.
Georg Thieme Verlag KG
Title: Frakturen und Frakturheilungsstörungen bei adulter Hypophosphatasie:
Eine Übersicht
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Zusammenfassung
Die genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung Hypophosphatasie (HPP) ist
durch eine verminderte Aktivität der gewebeunspezifischen alkalischen
Phosphatase (TNSALP) charakterisiert, bei der die Akkumulation von
Mineralisationsinhibitoren zu Osteomalazie, zu erhöhter Fragilität von
Knochen und zu gestörter Frakturheilung führen kann.
Bei Erwachsenen, können
niedrigtraumatische metatarsale Insuffizienzfrakturen, atypische
Femurfrakturen und verzögerte Frakturheilung im Rahmen der HPP auftreten.
Ziel : Darstellung des aktuellen Wissenstandes bei Diagnostik und
Therapie von Frakturen und Frakturheilungsstörung bei HPP-Patient:innen.
Es erfolgte eine Analyse der Literatur zu dem Thema im Sinne eines narrativen
Reviews auf Basis einer PubMed-Suche und der Referenzlisten einschlägiger
Übersichtsarbeiten.
Eingeschlossen in die Suche wurden klinische Studien,
Fallserien, Fallberichte, Leitlinien und Konsensuspapiere.
Rezidivierende metatarsale Frakturen und atypische Femurfrakturen gelten als
Hauptkriterien, verzögerte Frakturheilung als Nebenkriterium für die
Diagnose von HPP.
Die Evidenzlage ist begrenzt.
Die Recherche identifizierte
zehn Fallberichte und Fallserien, zu Enzymersatztherapie mit Asfotase Alfa
oder Therapie mit Teriparatid.
Fallserien zeigen Hinweise, dass Asfotase
Alfa die Konsolidierung auch langjähriger nicht heilender Frakturen
verbessern kann.
Teriparatid wurde in fünf Arbeiten als individualisierte
Off-Label-Option mit heterogenen Ergebnissen beschrieben.
Frühe Erkennung HPP-typischer Frakturen und strukturierte Diagnostik sind
entscheidend, um eine Therapie einzuleiten.
Trotz umfangreicher Studien zur
Enzymersatztherapie existieren zur Frakturheilung nur Fallberichte und
Fallserien, Gleiches gilt für Teriparatid.
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