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Die dentale Seite der Hypophosphatasie – ein Fallbericht
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ZusammenfassungDie Hypophosphatasie (HPP) zählt zu den seltenen angeborenen
Erkrankungen. Der hauptsächlich den Knochen- und Mineralstoffwechsel
betreffende Gendefekt kann dabei autosomal-rezessiv oder autosomal-dominant
vererbt werden. Die Funktionsverlustvariationen im ALPL-Gen verursachen einen
Mangel des Enzyms der gewebeunspezifischen alkalischen Phosphatase (TNSALP).
Dieses Isoenzym spielt auch bei der Formierung von Hydroxylapatit eine
hochrelevante Rolle. Die wichtigste anorganische Komponente von Zähnen
und Knochen ist das Hydroxylapatit. Das klinische Bild der Hypophosphatasie ist
sehr facettenreich und präsentiert sich von der sehr schweren, zumeist
letalen, perinatalen Form bis zur milden adulten Form mit dem Beginn im
späten Erwachsenenalter. Unabhängig von Altersgruppen sind die
am häufigsten auftretenden Symptome Mineralisationsstörungen bei
Knochen und Zähnen. Häufig ist die vorzeitige Exfoliation von
Milchzähnen ein erstes klinisches Symptom. Im Folgenden wird der dentale
Verlauf eines Patienten mit infantiler HPP über mehrere Jahre aufgezeigt
und zur Veranschaulichung einer Patientin ohne Hypophosphatasie
gegenübergestellt. Wann immer möglich, sollten
Hypophosphatasiepatienten durch ein multidisziplinäres Team betreut
werden, welches die Behandlungsziele kontinuierlich an die sich
ändernden klinischen Erfordernisse anpasst. Bereits anamnestisch sollte
bei vorzeitiger Lockerung und Exfoliation ohne vorausgegangenes Trauma in der
ersten Dentition an eine HPP gedacht und eine weitere medizinische
Abklärung veranlasst werden.
Title: Die dentale Seite der Hypophosphatasie – ein
Fallbericht
Description:
ZusammenfassungDie Hypophosphatasie (HPP) zählt zu den seltenen angeborenen
Erkrankungen.
Der hauptsächlich den Knochen- und Mineralstoffwechsel
betreffende Gendefekt kann dabei autosomal-rezessiv oder autosomal-dominant
vererbt werden.
Die Funktionsverlustvariationen im ALPL-Gen verursachen einen
Mangel des Enzyms der gewebeunspezifischen alkalischen Phosphatase (TNSALP).
Dieses Isoenzym spielt auch bei der Formierung von Hydroxylapatit eine
hochrelevante Rolle.
Die wichtigste anorganische Komponente von Zähnen
und Knochen ist das Hydroxylapatit.
Das klinische Bild der Hypophosphatasie ist
sehr facettenreich und präsentiert sich von der sehr schweren, zumeist
letalen, perinatalen Form bis zur milden adulten Form mit dem Beginn im
späten Erwachsenenalter.
Unabhängig von Altersgruppen sind die
am häufigsten auftretenden Symptome Mineralisationsstörungen bei
Knochen und Zähnen.
Häufig ist die vorzeitige Exfoliation von
Milchzähnen ein erstes klinisches Symptom.
Im Folgenden wird der dentale
Verlauf eines Patienten mit infantiler HPP über mehrere Jahre aufgezeigt
und zur Veranschaulichung einer Patientin ohne Hypophosphatasie
gegenübergestellt.
Wann immer möglich, sollten
Hypophosphatasiepatienten durch ein multidisziplinäres Team betreut
werden, welches die Behandlungsziele kontinuierlich an die sich
ändernden klinischen Erfordernisse anpasst.
Bereits anamnestisch sollte
bei vorzeitiger Lockerung und Exfoliation ohne vorausgegangenes Trauma in der
ersten Dentition an eine HPP gedacht und eine weitere medizinische
Abklärung veranlasst werden.
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