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Review: Pädiatrische Dosierungshilfen im Kontext der Patientensicherheit
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Fragestellung Welche Auswirkungen haben pädiatrische Dosierungshilfen (PDH) auf die Patientensicherheit im Rahmen der Versorgung pädiatrischer Notfälle und welche Empfehlungen zur Umsetzung und Verwendung solcher Dosierungshilfen finden sich in der aktuellen Literatur.
Methoden Mittels vordefinierter Suchstrings wird in wissenschaftlichen Datenbanken („CENTRAL“, „PubMed“, „Embase“), sowie über „Google Scholar“ nach Literatur gesucht, welche die Auswirkungen der Verwendung von PDH bei pädiatrischen Notfällen auf die Patientensicherheit untersuchen, sowie Empfehlungen zu deren Einsatz geben. Im Anschluss werden die identifizierten Publikationen, sowie relevante Literatur in deren Referenzlisten, systematisch analysiert und deren Kernaussagen zusammengefasst.
Ergebnisse In der verfügbaren Literatur zeigt sich ein starker Konsens über den positiven Einfluss von PDH. Besonders PDH welche den Anwender*innen Rechenschritte ersparen und Zusatzinformationen zu Normwerten, Equipment und zur Vorbereitung von Medikamenten enthalten, werden positiv hervorgehoben. Die verwendeten PDH sollten zudem möglichst auf die Besonderheiten und Bedürfnisse des Systems, in welchem sie zur Anwendung kommen, abgestimmt sein. Zusätzlich gibt es weitere Empfehlungen zur Erhöhung der Patientensicherheit in Verbindung mit PDH: adäquate Ausbildung, Einschulung auf PDH, regelmäßiges Simulationstraining, eine gelebte offene Fehlerkultur, und eine gute Kommunikation im Team. [1–3]
Diskussion Obwohl sich die Literatur positiv gegenüber der Verwendung von PDH zeigt, werden auch Schwachstellen, wie etwa ungenaue Gewichtsbestimmung bei Kindern oder inadäquater Umgang mit PDH als Probleme beschrieben, die den positiven Einfluss auf die Patientensicherheit schmälern können. PDH können adäquate Ausbildung, regelmäßiges Training und kritisches Denken im Einsatz nie ersetzen, sollten aber neben anderen Maßnahmen Bestandteil der professionellen Patientenversorgung sein, mit dem Ziel die Patientensicherheit zu erhöhen.
Arbeitsgemeinschaft für Notfallmedizin
Title: Review: Pädiatrische Dosierungshilfen im Kontext der Patientensicherheit
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Fragestellung Welche Auswirkungen haben pädiatrische Dosierungshilfen (PDH) auf die Patientensicherheit im Rahmen der Versorgung pädiatrischer Notfälle und welche Empfehlungen zur Umsetzung und Verwendung solcher Dosierungshilfen finden sich in der aktuellen Literatur.
Methoden Mittels vordefinierter Suchstrings wird in wissenschaftlichen Datenbanken („CENTRAL“, „PubMed“, „Embase“), sowie über „Google Scholar“ nach Literatur gesucht, welche die Auswirkungen der Verwendung von PDH bei pädiatrischen Notfällen auf die Patientensicherheit untersuchen, sowie Empfehlungen zu deren Einsatz geben.
Im Anschluss werden die identifizierten Publikationen, sowie relevante Literatur in deren Referenzlisten, systematisch analysiert und deren Kernaussagen zusammengefasst.
Ergebnisse In der verfügbaren Literatur zeigt sich ein starker Konsens über den positiven Einfluss von PDH.
Besonders PDH welche den Anwender*innen Rechenschritte ersparen und Zusatzinformationen zu Normwerten, Equipment und zur Vorbereitung von Medikamenten enthalten, werden positiv hervorgehoben.
Die verwendeten PDH sollten zudem möglichst auf die Besonderheiten und Bedürfnisse des Systems, in welchem sie zur Anwendung kommen, abgestimmt sein.
Zusätzlich gibt es weitere Empfehlungen zur Erhöhung der Patientensicherheit in Verbindung mit PDH: adäquate Ausbildung, Einschulung auf PDH, regelmäßiges Simulationstraining, eine gelebte offene Fehlerkultur, und eine gute Kommunikation im Team.
[1–3]
Diskussion Obwohl sich die Literatur positiv gegenüber der Verwendung von PDH zeigt, werden auch Schwachstellen, wie etwa ungenaue Gewichtsbestimmung bei Kindern oder inadäquater Umgang mit PDH als Probleme beschrieben, die den positiven Einfluss auf die Patientensicherheit schmälern können.
PDH können adäquate Ausbildung, regelmäßiges Training und kritisches Denken im Einsatz nie ersetzen, sollten aber neben anderen Maßnahmen Bestandteil der professionellen Patientenversorgung sein, mit dem Ziel die Patientensicherheit zu erhöhen.
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