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Screening in der Physiotherapie
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Zusammenfassung
Hintergrund Die richtige Diagnosestellung und daraus eine Behandlung ableiten, gehören zu den erforderlichen Grundfähigkeiten von Physiotherapeuten. Unklar ist, ob die unterschiedlichen Ausbildungsformen in Deutschland diese Qualifikationen auch hinreichend gut vermitteln und sich die Absolventen in ihren Leistungen unterscheiden.
Ziel Ziel dieser Fragebogenuntersuchung war es herauszufinden, inwieweit sich Teilnehmer einer physiotherapeutischen Ausbildung oder Studium in Deutschland und den Niederlanden bei vorgegebenen Fallvignetten für die richtige Diagnose und das richtige Prozedere entscheiden.
Methode Der Fragebogen nach Jette et al. 1 mit 12 Fallbeispielen wurde an Auszubildende und Studierende der Physiotherapie im letzten Ausbildungs- bzw. Studienjahr geschickt. Insgesamt nahmen 428 Auszubildende und Studierende aus Deutschland und 51 aus den Niederlanden an der Studie teil. Bei jeder Fallschilderung mussten sie sich für eine rein physiotherapeutische, medizinische oder gemischte Intervention entscheiden.
Ergebnisse Durchschnittlich 75 % der Teilnehmer entschieden sich für das richtige Prozedere. In Deutschland gaben Studierende eine signifikant höhere Anzahl richtiger Antworten im Vergleich zu den Auszubildenden. Im deutsch-niederländischen Vergleich waren die niederländischen Studierenden signifikant besser. Deutsche Auszubildende und Studierende wiesen vor allem bei medizinisch kritischen Beschwerdebildern schlechtere Ergebnisse auf.
Schlussfolgerungen In der Ausbildung und im Studium sollte die Vermittlung von Screening-Kenntnissen, besonders in Bezug auf medizinisch kritische Beschwerdebilder (Red Flags) verbessert werden.
Title: Screening in der Physiotherapie
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Zusammenfassung
Hintergrund Die richtige Diagnosestellung und daraus eine Behandlung ableiten, gehören zu den erforderlichen Grundfähigkeiten von Physiotherapeuten.
Unklar ist, ob die unterschiedlichen Ausbildungsformen in Deutschland diese Qualifikationen auch hinreichend gut vermitteln und sich die Absolventen in ihren Leistungen unterscheiden.
Ziel Ziel dieser Fragebogenuntersuchung war es herauszufinden, inwieweit sich Teilnehmer einer physiotherapeutischen Ausbildung oder Studium in Deutschland und den Niederlanden bei vorgegebenen Fallvignetten für die richtige Diagnose und das richtige Prozedere entscheiden.
Methode Der Fragebogen nach Jette et al.
1 mit 12 Fallbeispielen wurde an Auszubildende und Studierende der Physiotherapie im letzten Ausbildungs- bzw.
Studienjahr geschickt.
Insgesamt nahmen 428 Auszubildende und Studierende aus Deutschland und 51 aus den Niederlanden an der Studie teil.
Bei jeder Fallschilderung mussten sie sich für eine rein physiotherapeutische, medizinische oder gemischte Intervention entscheiden.
Ergebnisse Durchschnittlich 75 % der Teilnehmer entschieden sich für das richtige Prozedere.
In Deutschland gaben Studierende eine signifikant höhere Anzahl richtiger Antworten im Vergleich zu den Auszubildenden.
Im deutsch-niederländischen Vergleich waren die niederländischen Studierenden signifikant besser.
Deutsche Auszubildende und Studierende wiesen vor allem bei medizinisch kritischen Beschwerdebildern schlechtere Ergebnisse auf.
Schlussfolgerungen In der Ausbildung und im Studium sollte die Vermittlung von Screening-Kenntnissen, besonders in Bezug auf medizinisch kritische Beschwerdebilder (Red Flags) verbessert werden.
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