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Zukunftsperspektiven in der parenteralen Ernährung

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Einige wichtige Zukunftsperspektiven in der parenteralen Ernährung hängen mit den Möglichkeiten zur Verbesserung der Infusionslösungen zusammen. Viele Untersuchungen deuten darauf hin, daβ höhere Konzentrationen von Histidin, Arginin, Tyrosin, Zystein/Zystin Oder verzweigtkettigen Aminosäuren sowie der Zusatz von Glutamin, Ornithin, Ornithin-Ketoglutarsäure, Taurin oder Glutathionin für die parenteralen Aminosäurenlösungen von Bedeutung sein könnten. Möglichkeiten zur Verbesserung der parenteralen Fettemulsionen werden weiter untersucht und diskutiert. Es gibt Andeutungen, daβ die Verwendung von Triglyzeriden der mittelkettigen Fettsäuren anstatt der langkettigen Fettsäuren metabolische Vorteile haben könnten. Glyzeriden von mittelkettigen und langkettigen Fettsäuren an demselben Glyzerolmolekül («strukturelle Lipide») werden jetzt untersucht. Die Omega-3-Fettsäuren (Alfa-Linolensäure, Eikosapentaensäure, Dokosahexaensäure) haben sehr interessante Effekte, die wahrscheinlich bei parenteraler Ernährung von klinischer Bedeutung sein können. Diese Fettsäuren verändern die Bilanz zwischen den verschiedenen Eikosanoiden, reduzieren die Tendenz zur Thrombozytenaggregation, erhöhen die Widerstandskraft gegen Endotoxin und reduzieren die Viskosität des Blutes. Triglyzeride der Gamma-Lino-lensäure scheinen von Bedeutung zu sein bei Fallen mit einer Verminderung der Aktivität von Delta-6-Desaturase für Transformation von Linolsäure zur Arachídonsäure. Zusatz von oder Bereicherung mit einigen anderen, schon bekannten (Cholin, Karnitin, verschiedene Kalorienquellen, Vitamine und Spurenelemente) oder noch nicht bekannten Nährstoffen können vielleicht eine Verbesserung der Infusionslösungen bedeuten. In der Zukunft werden ganz bestimmt die Indikationen für parenterale Ernährung besser definiert.
Title: Zukunftsperspektiven in der parenteralen Ernährung
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Einige wichtige Zukunftsperspektiven in der parenteralen Ernährung hängen mit den Möglichkeiten zur Verbesserung der Infusionslösungen zusammen.
Viele Untersuchungen deuten darauf hin, daβ höhere Konzentrationen von Histidin, Arginin, Tyrosin, Zystein/Zystin Oder verzweigtkettigen Aminosäuren sowie der Zusatz von Glutamin, Ornithin, Ornithin-Ketoglutarsäure, Taurin oder Glutathionin für die parenteralen Aminosäurenlösungen von Bedeutung sein könnten.
Möglichkeiten zur Verbesserung der parenteralen Fettemulsionen werden weiter untersucht und diskutiert.
Es gibt Andeutungen, daβ die Verwendung von Triglyzeriden der mittelkettigen Fettsäuren anstatt der langkettigen Fettsäuren metabolische Vorteile haben könnten.
Glyzeriden von mittelkettigen und langkettigen Fettsäuren an demselben Glyzerolmolekül («strukturelle Lipide») werden jetzt untersucht.
Die Omega-3-Fettsäuren (Alfa-Linolensäure, Eikosapentaensäure, Dokosahexaensäure) haben sehr interessante Effekte, die wahrscheinlich bei parenteraler Ernährung von klinischer Bedeutung sein können.
Diese Fettsäuren verändern die Bilanz zwischen den verschiedenen Eikosanoiden, reduzieren die Tendenz zur Thrombozytenaggregation, erhöhen die Widerstandskraft gegen Endotoxin und reduzieren die Viskosität des Blutes.
Triglyzeride der Gamma-Lino-lensäure scheinen von Bedeutung zu sein bei Fallen mit einer Verminderung der Aktivität von Delta-6-Desaturase für Transformation von Linolsäure zur Arachídonsäure.
Zusatz von oder Bereicherung mit einigen anderen, schon bekannten (Cholin, Karnitin, verschiedene Kalorienquellen, Vitamine und Spurenelemente) oder noch nicht bekannten Nährstoffen können vielleicht eine Verbesserung der Infusionslösungen bedeuten.
In der Zukunft werden ganz bestimmt die Indikationen für parenterale Ernährung besser definiert.

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