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Untersuchungen zum endogenen Stoffwechsel von Mykobakterien

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1. Bei Untersuchungen des endogenen Stoffwechsels von Mykobakterien wird mit Hilfe eines kombinierten Ogur-Rosen-Schneider - Trennungsganges die säurelösliche Fraktion von Myc. smegmatis isoliert und zur lonenaustausch-Chromatographie vorbereitet. 2. Als Anionenaustauscher wird Wofatit SBW verwendet und die Trennung mittels Gradienten-Elution bei geschlossener Mischkammer durchgeführt. Gute Trennungen werden bei Einsatz eines zu Beginn mit sehr flachem Säure- und Neutralsalzgradienten arbeitenden Elutionssystems erreicht. 3. Durch automatische Messung der 32P-Aktivität und durch eine spektrophotometrische Messung der erhaltenen Fraktionen wird die Auftrennung kontrolliert. 4. Die erhaltenen Banden werden mit Hilfe der Papierchromatographie weiter aufgetrennt und auf die Anwesenheit von Monosacchariden und Aminosäuren geprüft. 5. Folgende Daten dienen zur Identifizierung der aufgetrennten Metabolite: Elutionsfolge, Rf-Werte, 32P-Aktivität, spektrophotometrische Auswertung bei saurer und alkalischer Reaktion vor und nach Hydrolyse. In besonderen Fällen werden spezielle Methoden, z. B. Cyanid-Komplex bei NAD bzw. NADP, zur Erhärtung der Aussage herangezogen. 6. Neben den energiereichen Phosphaten und den Phosphorsäureestern der Embden-Meyerhof - Kette werden in den Zellen von Myc. smegmatis alle niedermolekularen Vertreter des Nucleinsäurepools nachgewiesen. 7. Die 32P-Verteilung kann sowohl aus der bei der lonenaustausch-Chromatographie erhaltenen Kurve abgelesen, als auch durch quantitative Bestimmung des 32P in den einzelnen Peaks ermittelt werden.
Title: Untersuchungen zum endogenen Stoffwechsel von Mykobakterien
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1.
Bei Untersuchungen des endogenen Stoffwechsels von Mykobakterien wird mit Hilfe eines kombinierten Ogur-Rosen-Schneider - Trennungsganges die säurelösliche Fraktion von Myc.
smegmatis isoliert und zur lonenaustausch-Chromatographie vorbereitet.
2.
Als Anionenaustauscher wird Wofatit SBW verwendet und die Trennung mittels Gradienten-Elution bei geschlossener Mischkammer durchgeführt.
Gute Trennungen werden bei Einsatz eines zu Beginn mit sehr flachem Säure- und Neutralsalzgradienten arbeitenden Elutionssystems erreicht.
3.
Durch automatische Messung der 32P-Aktivität und durch eine spektrophotometrische Messung der erhaltenen Fraktionen wird die Auftrennung kontrolliert.
4.
Die erhaltenen Banden werden mit Hilfe der Papierchromatographie weiter aufgetrennt und auf die Anwesenheit von Monosacchariden und Aminosäuren geprüft.
5.
Folgende Daten dienen zur Identifizierung der aufgetrennten Metabolite: Elutionsfolge, Rf-Werte, 32P-Aktivität, spektrophotometrische Auswertung bei saurer und alkalischer Reaktion vor und nach Hydrolyse.
In besonderen Fällen werden spezielle Methoden, z.
B.
Cyanid-Komplex bei NAD bzw.
NADP, zur Erhärtung der Aussage herangezogen.
6.
Neben den energiereichen Phosphaten und den Phosphorsäureestern der Embden-Meyerhof - Kette werden in den Zellen von Myc.
smegmatis alle niedermolekularen Vertreter des Nucleinsäurepools nachgewiesen.
7.
Die 32P-Verteilung kann sowohl aus der bei der lonenaustausch-Chromatographie erhaltenen Kurve abgelesen, als auch durch quantitative Bestimmung des 32P in den einzelnen Peaks ermittelt werden.

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