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Vollständige parenterale Ernährung

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Ausgedehnte experimentelle und klinische Untersuchungen haben ergeben, dass man eine vollständige intravenöse Ernährung mit Hilfe von Aminosäuregemischen, Glukose oder Fruktose, Fett-emulsionen, Elektrolyten und Vitaminen durchführen kann. Mit dieser Alternative zur oralen Nahrungsaufnahme ist es möglich, bei Patienten, bei denen eine orale Nahrungszufuhr unmöglich oder nicht angezeigt ist, einen guten Ernährungszustand zu erreichen und das Wachstum bei Kindern über längere Zeit zu gewährleisten. Durch die parenterale Ernährung ist es bei Kleinkindern und Säug-lingen einerseits möglich, postoperative Körpereiweiss- und Ge-wichtsverluste zu verhindern und andererseits die Neubildung von Körpereiweiss anzuregen und das Wachstum zu fördern. Manche Fragen, die mit der parenteralen Ernährung in Zusammen-hang stehen, müssen im Laufe ihrer weiteren Anwendung noch be-antwortet werden, wie z. B. Fragen der optimalen und maximalen Fettzufuhr, der optimalen Zusammensetzung von Aminosäuregemischen und des Energie-Nährstoffbedarfes. Unser heutiges Wissen über eine vollständige parenterale Ernährung ist jedoch so weit-reichend, um eine Mangelernährung, wie sie als Begleitsymptom bei den verschiedensten inneren und chirurgischen Erkrankungen auf-zutreten pflegt, ausschalten zu können.
Title: Vollständige parenterale Ernährung
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Ausgedehnte experimentelle und klinische Untersuchungen haben ergeben, dass man eine vollständige intravenöse Ernährung mit Hilfe von Aminosäuregemischen, Glukose oder Fruktose, Fett-emulsionen, Elektrolyten und Vitaminen durchführen kann.
Mit dieser Alternative zur oralen Nahrungsaufnahme ist es möglich, bei Patienten, bei denen eine orale Nahrungszufuhr unmöglich oder nicht angezeigt ist, einen guten Ernährungszustand zu erreichen und das Wachstum bei Kindern über längere Zeit zu gewährleisten.
Durch die parenterale Ernährung ist es bei Kleinkindern und Säug-lingen einerseits möglich, postoperative Körpereiweiss- und Ge-wichtsverluste zu verhindern und andererseits die Neubildung von Körpereiweiss anzuregen und das Wachstum zu fördern.
Manche Fragen, die mit der parenteralen Ernährung in Zusammen-hang stehen, müssen im Laufe ihrer weiteren Anwendung noch be-antwortet werden, wie z.
B.
Fragen der optimalen und maximalen Fettzufuhr, der optimalen Zusammensetzung von Aminosäuregemischen und des Energie-Nährstoffbedarfes.
Unser heutiges Wissen über eine vollständige parenterale Ernährung ist jedoch so weit-reichend, um eine Mangelernährung, wie sie als Begleitsymptom bei den verschiedensten inneren und chirurgischen Erkrankungen auf-zutreten pflegt, ausschalten zu können.

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