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Delir-Inzidenz in der Augenheilkunde
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Zusammenfassung
Hintergrund
Aufgrund der kurzen stationären Verweildauer und der zunehmenden Ambulantisierung besteht die Vermutung, dass die Inzidenz des Delirs in der Augenheilkunde unterschätzt wird. Die Erfassung der Delir-Inzidenz in der Augenheilkunde durch eine langfristige Nachverfolgung war das übergeordnete Ziel dieser Studie.
Methodik
Die Studie unterteilte sich in 2 Gruppen. In der Gruppe A erfolgte eine retrospektive Erfassung von Delir-Ereignissen anhand der Entlassungsberichte aller stationären Patient*innen des Universitätsklinikums Freiburg, Klinik für Augenheilkunde vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2022. In der Gruppe B erfolgte die prospektive Erfassung von Delir-Ereignissen durch das Augennetz Südbaden (ANSB) rückblickend im Zeitraum von 60–120 Tagen nach der zu bewertenden ophthalmologischen Operation.
Ergebnisse
Im Untersuchungszeitraum der retrospektiven Analyse wurden insgesamt 16.384 Patient*innen stationär behandelt. Es fanden sich Hinweise auf insgesamt 7 neu aufgetretene Delir-Ereignisse. Dies entspricht einem Anteil von 0,04 %. Über das ANSB wurden 12.381 Patient*innen bewertet, darunter 11.530 ambulante Kataraktoperationen. Hierbei zeigten sich Anhalte für 31 Delir-Ereignisse, was einem Anteil von 0,25 % entspricht.
Diskussion
Die hier erstmals langfristig nachverfolgten, prospektiv erfassten Delir-Ereignisse legen nahe, dass die Delir-Inzidenz im stationären Setting unterdiagnostiziert ist. Ein postoperatives Delir erscheint jedoch in der Ophthalmologie vor dem Hintergrund der hohen Anzahl an Eingriffen insgesamt selten.
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Title: Delir-Inzidenz in der Augenheilkunde
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Zusammenfassung
Hintergrund
Aufgrund der kurzen stationären Verweildauer und der zunehmenden Ambulantisierung besteht die Vermutung, dass die Inzidenz des Delirs in der Augenheilkunde unterschätzt wird.
Die Erfassung der Delir-Inzidenz in der Augenheilkunde durch eine langfristige Nachverfolgung war das übergeordnete Ziel dieser Studie.
Methodik
Die Studie unterteilte sich in 2 Gruppen.
In der Gruppe A erfolgte eine retrospektive Erfassung von Delir-Ereignissen anhand der Entlassungsberichte aller stationären Patient*innen des Universitätsklinikums Freiburg, Klinik für Augenheilkunde vom 01.
01.
2020 bis zum 31.
12.
2022.
In der Gruppe B erfolgte die prospektive Erfassung von Delir-Ereignissen durch das Augennetz Südbaden (ANSB) rückblickend im Zeitraum von 60–120 Tagen nach der zu bewertenden ophthalmologischen Operation.
Ergebnisse
Im Untersuchungszeitraum der retrospektiven Analyse wurden insgesamt 16.
384 Patient*innen stationär behandelt.
Es fanden sich Hinweise auf insgesamt 7 neu aufgetretene Delir-Ereignisse.
Dies entspricht einem Anteil von 0,04 %.
Über das ANSB wurden 12.
381 Patient*innen bewertet, darunter 11.
530 ambulante Kataraktoperationen.
Hierbei zeigten sich Anhalte für 31 Delir-Ereignisse, was einem Anteil von 0,25 % entspricht.
Diskussion
Die hier erstmals langfristig nachverfolgten, prospektiv erfassten Delir-Ereignisse legen nahe, dass die Delir-Inzidenz im stationären Setting unterdiagnostiziert ist.
Ein postoperatives Delir erscheint jedoch in der Ophthalmologie vor dem Hintergrund der hohen Anzahl an Eingriffen insgesamt selten.
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