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Egmont da capo – eine mythogenetische Studie

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Was ist ein Mythos? Wie setzt man sich ein ewiges Denkmal? Mythen ähneln gewissermaßen Knödeln: Stehen sie dampfend auf dem Tisch, ist es fast unmöglich, das exakte Verhältnis der Zutaten zu ermitteln, das die Klöße gerade noch geschmeidig und doch nicht mehlig macht. Ebenso rätselhaft ist die Entstehung von Mythen, aber sie finden in ‚modernen‘ Gesellschaften nach wie vor reißenden Absatz. Die vorliegende Studie versucht erstmals, anhand des Nachlebens des enthaupteten Grafen Lamoraal von Egmont (1522–1568), der Frage nachzugehen, warum und wie eine historische Gestalt zu einer mythischen Figur avancieren konnte. Was machte ihn unsterblich? Wie und wieso erreichte der Name Egmont ein durch die Jahrhunderte hindurch vom Mittelmeerraum bis in die DDR nachhallendes Echo? In diesem Buch werden unter Einbeziehung mannigfaltiger historischer und literarischer Quellen die verschiedenen Stationen und Schattierungen des Egmont-Mythos vom Kopf an in ihrem jeweiligen Kontext beleuchtet. Auf diese Weise entwickelt der Autor ein Modell, das an ähnlich mythischen Figuren wie Masaniello, Wilhelm Tell und Jeanne d’Arc erprobt werden kann. Dieses Buch wurde 2012 im Rahmen des Programms Geisteswissenschaften International vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. “This book is a splendid achievement: the research is prodigious, the work is clearly organized, and the writing is elegant and even witty. It was a pleasure to read and I certainly learned much that I did not know about a classic work of German literature.” Theodore Ziolkowski, Princeton University „(….) seit einer Woche lese ich in Ihrer neuen Studie zum Egmont-Mythos, wann immer ich etwas Zeit habe, mit Vergnügen und Gewinn. Sie besticht durch ihre Gründlichkeit, die Sicherheit im Urteil und – nicht zuletzt – durch den Schreibstil. Der Autor erzählt viel (wie es sich Schiller und Hayden White gedacht haben), ohne sich im Gestrüpp der Beliebigkeiten zu verirren.“ Professor Dr. Norbert Oellers, Universität Bonn, Herausgeber der Nationalausgabe von Schillers Werken (nach einem Brief an den Verfasser)
Waxmann Verlag GmbH
Title: Egmont da capo – eine mythogenetische Studie
Description:
Was ist ein Mythos? Wie setzt man sich ein ewiges Denkmal? Mythen ähneln gewissermaßen Knödeln: Stehen sie dampfend auf dem Tisch, ist es fast unmöglich, das exakte Verhältnis der Zutaten zu ermitteln, das die Klöße gerade noch geschmeidig und doch nicht mehlig macht.
Ebenso rätselhaft ist die Entstehung von Mythen, aber sie finden in ‚modernen‘ Gesellschaften nach wie vor reißenden Absatz.
Die vorliegende Studie versucht erstmals, anhand des Nachlebens des enthaupteten Grafen Lamoraal von Egmont (1522–1568), der Frage nachzugehen, warum und wie eine historische Gestalt zu einer mythischen Figur avancieren konnte.
Was machte ihn unsterblich? Wie und wieso erreichte der Name Egmont ein durch die Jahrhunderte hindurch vom Mittelmeerraum bis in die DDR nachhallendes Echo? In diesem Buch werden unter Einbeziehung mannigfaltiger historischer und literarischer Quellen die verschiedenen Stationen und Schattierungen des Egmont-Mythos vom Kopf an in ihrem jeweiligen Kontext beleuchtet.
Auf diese Weise entwickelt der Autor ein Modell, das an ähnlich mythischen Figuren wie Masaniello, Wilhelm Tell und Jeanne d’Arc erprobt werden kann.
Dieses Buch wurde 2012 im Rahmen des Programms Geisteswissenschaften International vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.
“This book is a splendid achievement: the research is prodigious, the work is clearly organized, and the writing is elegant and even witty.
It was a pleasure to read and I certainly learned much that I did not know about a classic work of German literature.
” Theodore Ziolkowski, Princeton University „(….
) seit einer Woche lese ich in Ihrer neuen Studie zum Egmont-Mythos, wann immer ich etwas Zeit habe, mit Vergnügen und Gewinn.
Sie besticht durch ihre Gründlichkeit, die Sicherheit im Urteil und – nicht zuletzt – durch den Schreibstil.
Der Autor erzählt viel (wie es sich Schiller und Hayden White gedacht haben), ohne sich im Gestrüpp der Beliebigkeiten zu verirren.
“ Professor Dr.
Norbert Oellers, Universität Bonn, Herausgeber der Nationalausgabe von Schillers Werken (nach einem Brief an den Verfasser).

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