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Medikamentöse Therapie in der Hepatologie

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Die medikamentöse Therapie in der Hepatologie hat in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht. Für die chronisch-viralen Hepatitiden (HBV, HCV) stehen Nukleotid/Nukleosidanaloga und Ribavirin zur oralen Therapie zur Verfügung, welche in vielen Fällen die bewährte Interferontherapie abgelöst haben. Die metabolischen Erkrankungen der Leber sind hinsichtlich ihrer Therapie weitgehend standardisiert. Dies gilt für den (seltenen) Morbus Wilson wie auch für die (häufige) hereditäre Hämochromatose. Mangels Kenntnis der Ätiologie und Pathogenese ist eine kausale Therapie der primär-biliären Zirrhose und der primär-sklerosierenden Cholangitis bisher nicht möglich. Um so wichtiger ist die symptomatische Behandlung und regelmässige Überwachung dieser Patienten, auch hinsichtlich der Indikation zur Lebertransplantation. Die nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH) ist ebenfalls ätiologisch und pathogenetisch nicht aufgeklärt, sodass ebenfalls nur symptomatische Therapiemassnahmen, insbesondere die Reduktion des meist vorhandenen Übergewichtes und eine suffiziente Diabeteseinstellung in Frage kommen. Die (seltene) Sprue-assoziierte Hepatitis wird zunehmend beobachtet. Weswegen eine entsprechende diätetische Umstellung zu einer deutlichen Verbesserung der Transaminasenaktivität führt, ist unbekannt. Die Autoimmunhepatitis ist in unserem Krankengut nicht selten. Rechtzeitig erkannt, ist sie gut mit Immunsuppressiva zu therapieren, sodass Therapieversager heute selten geworden sind.
Hogrefe Publishing Group
Title: Medikamentöse Therapie in der Hepatologie
Description:
Die medikamentöse Therapie in der Hepatologie hat in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht.
Für die chronisch-viralen Hepatitiden (HBV, HCV) stehen Nukleotid/Nukleosidanaloga und Ribavirin zur oralen Therapie zur Verfügung, welche in vielen Fällen die bewährte Interferontherapie abgelöst haben.
Die metabolischen Erkrankungen der Leber sind hinsichtlich ihrer Therapie weitgehend standardisiert.
Dies gilt für den (seltenen) Morbus Wilson wie auch für die (häufige) hereditäre Hämochromatose.
Mangels Kenntnis der Ätiologie und Pathogenese ist eine kausale Therapie der primär-biliären Zirrhose und der primär-sklerosierenden Cholangitis bisher nicht möglich.
Um so wichtiger ist die symptomatische Behandlung und regelmässige Überwachung dieser Patienten, auch hinsichtlich der Indikation zur Lebertransplantation.
Die nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH) ist ebenfalls ätiologisch und pathogenetisch nicht aufgeklärt, sodass ebenfalls nur symptomatische Therapiemassnahmen, insbesondere die Reduktion des meist vorhandenen Übergewichtes und eine suffiziente Diabeteseinstellung in Frage kommen.
Die (seltene) Sprue-assoziierte Hepatitis wird zunehmend beobachtet.
Weswegen eine entsprechende diätetische Umstellung zu einer deutlichen Verbesserung der Transaminasenaktivität führt, ist unbekannt.
Die Autoimmunhepatitis ist in unserem Krankengut nicht selten.
Rechtzeitig erkannt, ist sie gut mit Immunsuppressiva zu therapieren, sodass Therapieversager heute selten geworden sind.

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