Search engine for discovering works of Art, research articles, and books related to Art and Culture
ShareThis
Javascript must be enabled to continue!

Zehn Minuten Wissenschaftskommunikation

View through CrossRef
Wissenschaftskommunikation hat in der Krise Konjunktur. Und oft entsteht der Eindruck, die Herausforderungen, die sich ihren Akteur:innen in der Pandemie stellen, seien ganz neue, verstärkt zumal durch einen dritten „Strukturwandel der Öffentlichkeit“, in dem die von Jürgen Habermas 1962 formulierten Funktionsbedingungen demokratischer Öffentlichkeit unter den Vorzeichen von Globalisierung, Kommodifizierung und Digitalisierung neu auszubuchstabieren sind. In zehn Schritten thematisiert dieser Beitrag Grundlagen und Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen kommunikativer öffentlicher Präsenz von Wissenschaft. Mit besonderem Augenmerk auf das Positionspapier „Wissenschaftskommunikation“ des Wissenschaftsrats vom Oktober 2021 wird erörtert, warum sich externe und interne Wissenschaftskommunikation nicht so klar trennen lassen, wie es der Wissenschaftsrat in diesem Papier voraussetzt. Warum Wissenschaftskommunikation weit verstanden und gleichzeitig entschieden disziplinär situiert werden sollte und was sich aus den Erfahrungen der Verfassungsrechtswissenschaft für die Präsenz und Rollenklarheit wissenschaftlicher Expertise im öffentlichen Raum lernen lässt. Und wie verantwortungsvolle institutionelle Förderung authentische individuelle Kommunikation stärken kann. Auch, indem sie mitunter auf institutionelle Kommunikationserwartungen an Wissenschaftler:innen verzichtet.
Title: Zehn Minuten Wissenschaftskommunikation
Description:
Wissenschaftskommunikation hat in der Krise Konjunktur.
Und oft entsteht der Eindruck, die Herausforderungen, die sich ihren Akteur:innen in der Pandemie stellen, seien ganz neue, verstärkt zumal durch einen dritten „Strukturwandel der Öffentlichkeit“, in dem die von Jürgen Habermas 1962 formulierten Funktionsbedingungen demokratischer Öffentlichkeit unter den Vorzeichen von Globalisierung, Kommodifizierung und Digitalisierung neu auszubuchstabieren sind.
In zehn Schritten thematisiert dieser Beitrag Grundlagen und Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen kommunikativer öffentlicher Präsenz von Wissenschaft.
Mit besonderem Augenmerk auf das Positionspapier „Wissenschaftskommunikation“ des Wissenschaftsrats vom Oktober 2021 wird erörtert, warum sich externe und interne Wissenschaftskommunikation nicht so klar trennen lassen, wie es der Wissenschaftsrat in diesem Papier voraussetzt.
Warum Wissenschaftskommunikation weit verstanden und gleichzeitig entschieden disziplinär situiert werden sollte und was sich aus den Erfahrungen der Verfassungsrechtswissenschaft für die Präsenz und Rollenklarheit wissenschaftlicher Expertise im öffentlichen Raum lernen lässt.
Und wie verantwortungsvolle institutionelle Förderung authentische individuelle Kommunikation stärken kann.
Auch, indem sie mitunter auf institutionelle Kommunikationserwartungen an Wissenschaftler:innen verzichtet.

Related Results

Mehr Fernsehkonsum
Mehr Fernsehkonsum
Die deutschen TV-Zuschauerinnen und Zuschauer haben 2010 im Durchschnitt 223 Minuten pro Tag ferngesehen. Das sind rund elf Minuten mehr als 2009 und 16 Minuten mehr als im Jahr 20...
Herausforderungen der aktuellen Evaluationspraxis in der Wissenschaftskommunikation in Deutschland
Herausforderungen der aktuellen Evaluationspraxis in der Wissenschaftskommunikation in Deutschland
ZusammenfassungEvaluationen bieten einen wichtigen Mehrwert für Wissenschaftskommunikation, denn anhand ihrer Ergebnisse lässt diese sich zukünftig zielorientiert und effektiv gest...
Wissenschaftskommunikation als Kontaktzone und Kontaktszene
Wissenschaftskommunikation als Kontaktzone und Kontaktszene
ZusammenfassungDie Forschung zu Wissenschaftskommunikation wird von konfligierenden normativen Prämissen, unreflektierten Modellen und politischen Maßgaben mitbestimmt. Der Beitrag...
ARD/ZDF-Onlinestudie 2013
ARD/ZDF-Onlinestudie 2013
Die Zahl der Internetnutzerinnen und -nutzer wächst zwar nur noch moderat – doch mit durchschnittlich 169 Minuten am Tag wird deutlich mehr Zeit im Netz verbracht als früher. Dabei...
Grundlagenbeitrag: Inhaltsanalysen inklusive Medienanalysen
Grundlagenbeitrag: Inhaltsanalysen inklusive Medienanalysen
ZusammenfassungDer Grundlagenbeitrag fokussiert auf die Methode der Inhaltsanalyse inkl. Medienanalyse und reflektiert den Einsatz dieser im Bereich der Evaluation von Wissenschaft...
Beobachtungen in der Evaluation von Wissenschaftskommunikation
Beobachtungen in der Evaluation von Wissenschaftskommunikation
ZusammenfassungDer vorliegende Beitrag zeigt grundlegende Kriterien der sozialwissenschaftlichen Methode der Beobachtung auf und ordnet ihr Potenzial im Rahmen der Evaluation von W...
Perspektiven der Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter
Perspektiven der Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter
Öffentliche Kommunikation sieht sich derzeit durch »Fake News« und »Hate Speech« im Internet und zum Teil maschinell gesteuerte Kampagnen in den sozialen Netzen bedroht. Echokammer...
Wissenschaftskommunikation evaluieren – mit Methode(n)
Wissenschaftskommunikation evaluieren – mit Methode(n)
ZusammenfassungMehr als zwanzig Jahre nach der Unterzeichnung des Memorandums zu „Public Understanding of Sciences and Humanities“ durch die deutschen Wissenschaftsorganisationen h...

Back to Top