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Andreas B. Kilcher (Hg.), Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur. 2000

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Das von Andreas Kilcher herausgegebene Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur ist das erste zugleich ausführliche und übersichtliche Nachschlagewerk in diesem of besprochenen, aber bis jetzt noch weit unbekannten Gebiet der deutschen Literatur. Von dem vierbändigen, von Renate Heuer im Rahmen der Bibliographia Judaica veröffentlichten Verzeichnis jüdischer Autoren deutscher Sprache (1982–1995), sowie von dem von derselben geleiteten Lexikon deutsch-jüdischer Autoren (1992ff.) unterscheidet sich das von Kilcher herausgegebene Lexikon zuerst dadurch, daß es erst mit der Aufklärung beginnt, dagegen allerdings bis zur jüngsten Gegenwart führt, aber hauptsächlich dadurch, daß es sich hier nicht um ein einfaches Verzeichnis handelt, sondern um eine Reihe von 270 Porträts, die von etwa hundert verschiedenen Wissenschaftler(inne)n aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, England, Israel und den USA verfaßt worden sind. In seiner ausgezeichneten methodologischen Einleitung macht Kilcher klar, daß diese fragmentierte Darstellungsweise die überzeugendste Art und Weise ist, dem Wesen eines Gebiets gerecht zu werden, das sich jeglichem totalisierenden Definitionsversuch entzieht. Denn gerade an der Suche nach einer eindeutigen Festlegung des Begriffs einer deutsch-jüdischen Literatur sind alle bisher in dieser Richtung unternommenen Vorhaben gescheitert. Keines der beiden Kriterien, an denen die Zugehörigkeit eines deutschschreibenden Autors zum Felde der deutsch-jüdischen Literatur gemessen werden könnte, und zwar entweder seine Herkunft oder die von ihm behandelte Thematik, ist an und für sich eindeutig genug, um eine solche Definition zu erlauben.
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Title: Andreas B. Kilcher (Hg.), Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur. 2000
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Das von Andreas Kilcher herausgegebene Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur ist das erste zugleich ausführliche und übersichtliche Nachschlagewerk in diesem of besprochenen, aber bis jetzt noch weit unbekannten Gebiet der deutschen Literatur.
Von dem vierbändigen, von Renate Heuer im Rahmen der Bibliographia Judaica veröffentlichten Verzeichnis jüdischer Autoren deutscher Sprache (1982–1995), sowie von dem von derselben geleiteten Lexikon deutsch-jüdischer Autoren (1992ff.
) unterscheidet sich das von Kilcher herausgegebene Lexikon zuerst dadurch, daß es erst mit der Aufklärung beginnt, dagegen allerdings bis zur jüngsten Gegenwart führt, aber hauptsächlich dadurch, daß es sich hier nicht um ein einfaches Verzeichnis handelt, sondern um eine Reihe von 270 Porträts, die von etwa hundert verschiedenen Wissenschaftler(inne)n aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, England, Israel und den USA verfaßt worden sind.
In seiner ausgezeichneten methodologischen Einleitung macht Kilcher klar, daß diese fragmentierte Darstellungsweise die überzeugendste Art und Weise ist, dem Wesen eines Gebiets gerecht zu werden, das sich jeglichem totalisierenden Definitionsversuch entzieht.
Denn gerade an der Suche nach einer eindeutigen Festlegung des Begriffs einer deutsch-jüdischen Literatur sind alle bisher in dieser Richtung unternommenen Vorhaben gescheitert.
Keines der beiden Kriterien, an denen die Zugehörigkeit eines deutschschreibenden Autors zum Felde der deutsch-jüdischen Literatur gemessen werden könnte, und zwar entweder seine Herkunft oder die von ihm behandelte Thematik, ist an und für sich eindeutig genug, um eine solche Definition zu erlauben.

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