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Notfälle in der Medikamentösen Tumortherapie
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Zusammenfassung
Hintergrund Immunmodulatorische Therapien gewinnen immer größere Bedeutung in der Uro-Onkologie. Aus diesem Grund werden wir vermutlich immer häufiger mit Nebenwirkungen konfrontiert werden. Hinzu kommt eine immer größere Zahl an Kombinationen mit anderen Wirkmechanismen. Als Folge dieser Therapie können immun-vermittelte Nebenwirkungen auftreten. Diese unterscheiden sich von den Nebenwirkungen einer Chemotherapie und anderen zielgerichteten Therapien und erfordern daher andere Behandlungsstrategien.
Ziel der Arbeit Anhand der aktuellen Literatur werden die Daten zur Graduierung und stadienabhängigen Management dargelegt sowie mit Beispielen aus der Praxis anschaulich dargestellt.
Material und Methoden Literaturrecherche zur Detektion und Therapiemanagement von im Rahmen der immunonkologischen Therapie vermittelten Nebenwirkungen.
Ergebnisse Die behandlungsbezogenen Ereignisse können prinzipiell alle Organsystem betreffen, häufig sehen finden sich Toxizitäten im Bereich der Haut, wie Ausschlag oder Pruritus, Hypo- oder Hyperthyreosen, Arthritiden, Muskelschmerzen und gastrointestinale Symptome. In der Häufigkeit sind die meisten Nebenwirkungen Grad 1 bis 2 zuzuordnen, jedoch auch Grad 3 bis 4 Toxizitäten sind grundsätzlich gut zu therapieren, sofern sie frühzeitig erkannt werden. Seltene Komplikationen wie neurologische Toxizitäten, Pneumonitis oder auch Karditis können bei zu später Diagnose einen fulminanten Verlauf entwickeln.
Diskussion Selbst Notfälle sind gut zu managen, wenn wir die wichtigsten Nebenwirkungen und therapeutischen Optionen kennen. Dabei kommt den immunvermittelten Nebenwirkungen ein besonderer Stellenwert zu, weil sie grundsätzlich jedes Organsystem betreffen können. So lange wir jedoch bei Patienten, die Symptome zeigen, an die Möglichkeit einer Toxizität durch Checkpointinhibitoren denken, sind die meisten Nebenwirkungen gut zu therapieren und daher kontrollierbar.
Georg Thieme Verlag KG
Title: Notfälle in der Medikamentösen Tumortherapie
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Zusammenfassung
Hintergrund Immunmodulatorische Therapien gewinnen immer größere Bedeutung in der Uro-Onkologie.
Aus diesem Grund werden wir vermutlich immer häufiger mit Nebenwirkungen konfrontiert werden.
Hinzu kommt eine immer größere Zahl an Kombinationen mit anderen Wirkmechanismen.
Als Folge dieser Therapie können immun-vermittelte Nebenwirkungen auftreten.
Diese unterscheiden sich von den Nebenwirkungen einer Chemotherapie und anderen zielgerichteten Therapien und erfordern daher andere Behandlungsstrategien.
Ziel der Arbeit Anhand der aktuellen Literatur werden die Daten zur Graduierung und stadienabhängigen Management dargelegt sowie mit Beispielen aus der Praxis anschaulich dargestellt.
Material und Methoden Literaturrecherche zur Detektion und Therapiemanagement von im Rahmen der immunonkologischen Therapie vermittelten Nebenwirkungen.
Ergebnisse Die behandlungsbezogenen Ereignisse können prinzipiell alle Organsystem betreffen, häufig sehen finden sich Toxizitäten im Bereich der Haut, wie Ausschlag oder Pruritus, Hypo- oder Hyperthyreosen, Arthritiden, Muskelschmerzen und gastrointestinale Symptome.
In der Häufigkeit sind die meisten Nebenwirkungen Grad 1 bis 2 zuzuordnen, jedoch auch Grad 3 bis 4 Toxizitäten sind grundsätzlich gut zu therapieren, sofern sie frühzeitig erkannt werden.
Seltene Komplikationen wie neurologische Toxizitäten, Pneumonitis oder auch Karditis können bei zu später Diagnose einen fulminanten Verlauf entwickeln.
Diskussion Selbst Notfälle sind gut zu managen, wenn wir die wichtigsten Nebenwirkungen und therapeutischen Optionen kennen.
Dabei kommt den immunvermittelten Nebenwirkungen ein besonderer Stellenwert zu, weil sie grundsätzlich jedes Organsystem betreffen können.
So lange wir jedoch bei Patienten, die Symptome zeigen, an die Möglichkeit einer Toxizität durch Checkpointinhibitoren denken, sind die meisten Nebenwirkungen gut zu therapieren und daher kontrollierbar.
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