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Fluorenylsilane, V. Umlagerungen silylsubstituierter Fluorenylsilane

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AbstractBei der Umsetzung von 9‐Fluorenyltris(trimethylsilyl)silan (1) mit Iod entsteht ausschließlich 9‐Fluorenyliodbis(trimethylsilyl)silan (2), mit Brom zunächst gleichzeitig (9‐Brom‐9‐fluorenyl)tris(trimethylsilyl)silan (4) und Brom‐9‐fluorenylbis(trimethylsilyl)silan (3), welche bei Brom‐Überschuß in Dibrom(9‐brom‐9‐fluorenyl)(trimethylsilyl)silan (6) übergehen. Silan 4 lagert sich thermisch oder durch Ag2SO4 unter Platzwechsel des Brom‐ und eines Silyl‐Substituenten in Brombis(trimethylsilyl)[9‐(trimethylsilyl)‐9‐fluorenyl]silan (7) um. Hydrolyse von 2 oder 7 durch wäßriges Aceton führt in Gegenwart von Ag2SO4 zu den entsprechenden Silanolen 11 bzw. 8. Das durch Deprotonierung von 8 durch n‐Butyllithium gebildete Silanolat unterliegt einer 1,3‐Wanderung der Silylgruppe von C‐9 des Fluorenylrestes zum Silanolat‐Sauerstoff. Anschließende Umsetzung mit Chlorsilanen führt zu (9‐Silyl‐9‐fluorenyl)bis(trimethylsilyl)(trimethylsilyloxy)silanen (9, 10). Das Trimethylsilyl‐Derivat 9 läßt sich auch durch aufeinanderfolgende Umsetzung von 11 mit n‐Butyllithium und Chlortrimethylsilan darstellen.
Title: Fluorenylsilane, V. Umlagerungen silylsubstituierter Fluorenylsilane
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AbstractBei der Umsetzung von 9‐Fluorenyltris(trimethylsilyl)silan (1) mit Iod entsteht ausschließlich 9‐Fluorenyliodbis(trimethylsilyl)silan (2), mit Brom zunächst gleichzeitig (9‐Brom‐9‐fluorenyl)tris(trimethylsilyl)silan (4) und Brom‐9‐fluorenylbis(trimethylsilyl)silan (3), welche bei Brom‐Überschuß in Dibrom(9‐brom‐9‐fluorenyl)(trimethylsilyl)silan (6) übergehen.
Silan 4 lagert sich thermisch oder durch Ag2SO4 unter Platzwechsel des Brom‐ und eines Silyl‐Substituenten in Brombis(trimethylsilyl)[9‐(trimethylsilyl)‐9‐fluorenyl]silan (7) um.
Hydrolyse von 2 oder 7 durch wäßriges Aceton führt in Gegenwart von Ag2SO4 zu den entsprechenden Silanolen 11 bzw.
8.
Das durch Deprotonierung von 8 durch n‐Butyllithium gebildete Silanolat unterliegt einer 1,3‐Wanderung der Silylgruppe von C‐9 des Fluorenylrestes zum Silanolat‐Sauerstoff.
Anschließende Umsetzung mit Chlorsilanen führt zu (9‐Silyl‐9‐fluorenyl)bis(trimethylsilyl)(trimethylsilyloxy)silanen (9, 10).
Das Trimethylsilyl‐Derivat 9 läßt sich auch durch aufeinanderfolgende Umsetzung von 11 mit n‐Butyllithium und Chlortrimethylsilan darstellen.

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