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Hugger, Kai-Uwe/Tillmann, Angela/Iske, Stefan/Fromme, Johannes/Grell, Petra/ Hug, Theo (Hrsg.) (2015). Jahrbuch Medienpädagogik 12. Kinder und Kindheit in der digitalen Kultur. Wiesbaden: Springer VS. 148 S., 34,99 €.
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Das Aufwachsen innerhalb der digitalen Mediengesellschaft birgt neue Aufgaben und Herausforderungen. Die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft hat deshalb die Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik im Jahr 2013 diesem Thema gewidmet, vereinzelte Beiträge der Tagung wurden in der Publikation Jahrbuch Medienpädagogik 12 veröffentlicht. Darin werden aktuelle empirische Forschungsergebnisse vorgestellt: Ulrike Wagner und Christa Gebel fassen in ihrem Beitrag „Medienerziehung in der Familie unter den Bedingungen von Mediatisierung“ die wichtigsten qualitativen und quantitativen Studienergebnisse ihrer 2013 veröffentlichten Studie zusammen und geben einen differenzierten Ausblick, an welchen Stellen die Forschung weiter ansetzen sollte. Kai-Uwe Hugger und Angela Tillmann erläutern die Ergebnisse der triangulativ angelegten Studie zum Thema „Mobiles, digitales Spielen von Kindern“, die über die reine Nutzung hinaus auch eine Typologie von mobilen kindlichen Spielenden beinhaltet.
Die zweite Hälfte der Publikation umfasst theoriebasierte Beiträge: Helen Knauf beschreibt in „Smart Documentation“ den Mediatisierungstrend innerhalb von Kindertageseinrichtungen bezüglich der Dokumentation von Bildungsprozessen. Sie stellt heraus, dass dies zu den zentralen Instrumenten professionellen pädagogischen Handelns zählt und sich dadurch im Nachgang neue Partizipationsmöglichkeiten für Eltern und Kinder ergeben können. Tobias Hölterhof rundet das Jahrbuch mit seinem differenzierten Blick auf Werte und Medienpädagogik ab. Das Jahrbuch Medienpädagogik 12 vereint somit unterschiedliche Perspektiven zum Thema Kinder und Kindheit. Allerdings werden die Erwartungen, die durch den Titel der Publikation geschürt werden, nur bedingt erfüllt, da sie zwar ein facettenreiches Themenspektrum enthält, jedoch nicht in dem Ausmaß, wie es nötig wäre.
Der Sammelband eignet sich dennoch für Studierende, Dozierende und Fachkräfte der Medienpädagogik, die sich mit der Kindheits- und Medienforschung auseinandersetzen. Zum anderen könnten auch Lehrkräfte und Erzieherinnen wie auch Erzieher mit dem Jahrbuch angesprochen werden, da sowohl für sie relevante empirische Ergebnisse als auch praktische Anregungen enthalten sind.
Title: Hugger, Kai-Uwe/Tillmann, Angela/Iske, Stefan/Fromme, Johannes/Grell, Petra/ Hug, Theo (Hrsg.) (2015). Jahrbuch Medienpädagogik 12. Kinder und Kindheit in der digitalen Kultur. Wiesbaden: Springer VS. 148 S., 34,99 €.
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Das Aufwachsen innerhalb der digitalen Mediengesellschaft birgt neue Aufgaben und Herausforderungen.
Die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft hat deshalb die Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik im Jahr 2013 diesem Thema gewidmet, vereinzelte Beiträge der Tagung wurden in der Publikation Jahrbuch Medienpädagogik 12 veröffentlicht.
Darin werden aktuelle empirische Forschungsergebnisse vorgestellt: Ulrike Wagner und Christa Gebel fassen in ihrem Beitrag „Medienerziehung in der Familie unter den Bedingungen von Mediatisierung“ die wichtigsten qualitativen und quantitativen Studienergebnisse ihrer 2013 veröffentlichten Studie zusammen und geben einen differenzierten Ausblick, an welchen Stellen die Forschung weiter ansetzen sollte.
Kai-Uwe Hugger und Angela Tillmann erläutern die Ergebnisse der triangulativ angelegten Studie zum Thema „Mobiles, digitales Spielen von Kindern“, die über die reine Nutzung hinaus auch eine Typologie von mobilen kindlichen Spielenden beinhaltet.
Die zweite Hälfte der Publikation umfasst theoriebasierte Beiträge: Helen Knauf beschreibt in „Smart Documentation“ den Mediatisierungstrend innerhalb von Kindertageseinrichtungen bezüglich der Dokumentation von Bildungsprozessen.
Sie stellt heraus, dass dies zu den zentralen Instrumenten professionellen pädagogischen Handelns zählt und sich dadurch im Nachgang neue Partizipationsmöglichkeiten für Eltern und Kinder ergeben können.
Tobias Hölterhof rundet das Jahrbuch mit seinem differenzierten Blick auf Werte und Medienpädagogik ab.
Das Jahrbuch Medienpädagogik 12 vereint somit unterschiedliche Perspektiven zum Thema Kinder und Kindheit.
Allerdings werden die Erwartungen, die durch den Titel der Publikation geschürt werden, nur bedingt erfüllt, da sie zwar ein facettenreiches Themenspektrum enthält, jedoch nicht in dem Ausmaß, wie es nötig wäre.
Der Sammelband eignet sich dennoch für Studierende, Dozierende und Fachkräfte der Medienpädagogik, die sich mit der Kindheits- und Medienforschung auseinandersetzen.
Zum anderen könnten auch Lehrkräfte und Erzieherinnen wie auch Erzieher mit dem Jahrbuch angesprochen werden, da sowohl für sie relevante empirische Ergebnisse als auch praktische Anregungen enthalten sind.
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