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Pulmonale Hypertonie bei Linksherzerkrankungen
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ZusammenfassungLinksherzerkrankungen (LHD) sind die häufigste Ursache einer pulmonalen Hypertonie (PH), die weiter in isolierte postkapilläre PH (IpcPH) und kombinierte prä- und postkapilläre PH (CpcPH) unterteilt wird.Mit dem Ziel Behandlungsansätzen näherzukommen, setzte die PH-LHD-Arbeitsgruppe des 7. Welt-Symposiums zur pulmonalen Hypertonie einen stärkeren Fokus auf die Phänotypisierung, Subtypisierung und die ausdifferenziertere Betrachtungsweise des breiten Spektrums der PH-LHD. Mit dieser Intention wurde ein 4-stufiges PH-LHD-System erarbeitet, in dem jede Stufe (A = Risiko, B = strukturelle Herzerkrankung, C = symptomatische Herzerkrankung, D = fortgeschritten) durch spezifische pathophysiologische, hämodynamische, klinische und letztendlich auch therapeutische Strategien gekennzeichnet ist. In diesem Kontext wird zudem auf zur PH-LHD führende kardiologische Krankheitsbilder mit spezifischen Therapieansätzen, wie die Mitral- und Aortenklappenstenose sowie ausgewählte Kardiomyopathien, ein Augenmerk gerichtet. Ebenso wird die Überschneidung mit anderen PH-Gruppen wie der CTEPH und der PH bei Lungenerkrankungen betont und konkretisiert. Der therapeutische Einsatz von PAH-Medikamenten, die einen pulmonalvaskulären Ansatz haben, kann anhand von Ergebnissen randomisierter klinischer Studien weiterhin außerhalb klinischer Studien nicht empfohlen werden.
Georg Thieme Verlag KG
Kai Helge Schmidt
Joana Adler
Olympia Bikou
Ralf Felgendreher
Wolfgang Hohenforst-Schmidt
Stephan Holt
Franz X. Kleber
Dennis Ladage
Mona Lichtblau
Elena Pfeuffer-Jovic
Julian Pott
Andreas Rieth
Alexander Schmeisser
Katharina Schnitzler
Stefan Stadler
Wolfgang M. Kuebler
Rüdiger Blindt
Christian Opitz
Title: Pulmonale Hypertonie bei Linksherzerkrankungen
Description:
ZusammenfassungLinksherzerkrankungen (LHD) sind die häufigste Ursache einer pulmonalen Hypertonie (PH), die weiter in isolierte postkapilläre PH (IpcPH) und kombinierte prä- und postkapilläre PH (CpcPH) unterteilt wird.
Mit dem Ziel Behandlungsansätzen näherzukommen, setzte die PH-LHD-Arbeitsgruppe des 7.
Welt-Symposiums zur pulmonalen Hypertonie einen stärkeren Fokus auf die Phänotypisierung, Subtypisierung und die ausdifferenziertere Betrachtungsweise des breiten Spektrums der PH-LHD.
Mit dieser Intention wurde ein 4-stufiges PH-LHD-System erarbeitet, in dem jede Stufe (A = Risiko, B = strukturelle Herzerkrankung, C = symptomatische Herzerkrankung, D = fortgeschritten) durch spezifische pathophysiologische, hämodynamische, klinische und letztendlich auch therapeutische Strategien gekennzeichnet ist.
In diesem Kontext wird zudem auf zur PH-LHD führende kardiologische Krankheitsbilder mit spezifischen Therapieansätzen, wie die Mitral- und Aortenklappenstenose sowie ausgewählte Kardiomyopathien, ein Augenmerk gerichtet.
Ebenso wird die Überschneidung mit anderen PH-Gruppen wie der CTEPH und der PH bei Lungenerkrankungen betont und konkretisiert.
Der therapeutische Einsatz von PAH-Medikamenten, die einen pulmonalvaskulären Ansatz haben, kann anhand von Ergebnissen randomisierter klinischer Studien weiterhin außerhalb klinischer Studien nicht empfohlen werden.
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