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Pulmonale Hypertonie bei Linksherzerkrankungen

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ZusammenfassungLinksherzerkrankungen (LHD) sind die häufigste Ursache einer pulmonalen Hypertonie (PH), die weiter in isolierte postkapilläre PH (IpcPH) und kombinierte prä- und postkapilläre PH (CpcPH) unterteilt wird.Mit dem Ziel Behandlungsansätzen näherzukommen, setzte die PH-LHD-Arbeitsgruppe des 7. Welt-Symposiums zur pulmonalen Hypertonie einen stärkeren Fokus auf die Phänotypisierung, Subtypisierung und die ausdifferenziertere Betrachtungsweise des breiten Spektrums der PH-LHD. Mit dieser Intention wurde ein 4-stufiges PH-LHD-System erarbeitet, in dem jede Stufe (A = Risiko, B = strukturelle Herzerkrankung, C = symptomatische Herzerkrankung, D = fortgeschritten) durch spezifische pathophysiologische, hämodynamische, klinische und letztendlich auch therapeutische Strategien gekennzeichnet ist. In diesem Kontext wird zudem auf zur PH-LHD führende kardiologische Krankheitsbilder mit spezifischen Therapieansätzen, wie die Mitral- und Aortenklappenstenose sowie ausgewählte Kardiomyopathien, ein Augenmerk gerichtet. Ebenso wird die Überschneidung mit anderen PH-Gruppen wie der CTEPH und der PH bei Lungenerkrankungen betont und konkretisiert. Der therapeutische Einsatz von PAH-Medikamenten, die einen pulmonalvaskulären Ansatz haben, kann anhand von Ergebnissen randomisierter klinischer Studien weiterhin außerhalb klinischer Studien nicht empfohlen werden.
Title: Pulmonale Hypertonie bei Linksherzerkrankungen
Description:
ZusammenfassungLinksherzerkrankungen (LHD) sind die häufigste Ursache einer pulmonalen Hypertonie (PH), die weiter in isolierte postkapilläre PH (IpcPH) und kombinierte prä- und postkapilläre PH (CpcPH) unterteilt wird.
Mit dem Ziel Behandlungsansätzen näherzukommen, setzte die PH-LHD-Arbeitsgruppe des 7.
 Welt-Symposiums zur pulmonalen Hypertonie einen stärkeren Fokus auf die Phänotypisierung, Subtypisierung und die ausdifferenziertere Betrachtungsweise des breiten Spektrums der PH-LHD.
Mit dieser Intention wurde ein 4-stufiges PH-LHD-System erarbeitet, in dem jede Stufe (A = Risiko, B = strukturelle Herzerkrankung, C = symptomatische Herzerkrankung, D = fortgeschritten) durch spezifische pathophysiologische, hämodynamische, klinische und letztendlich auch therapeutische Strategien gekennzeichnet ist.
In diesem Kontext wird zudem auf zur PH-LHD führende kardiologische Krankheitsbilder mit spezifischen Therapieansätzen, wie die Mitral- und Aortenklappenstenose sowie ausgewählte Kardiomyopathien, ein Augenmerk gerichtet.
Ebenso wird die Überschneidung mit anderen PH-Gruppen wie der CTEPH und der PH bei Lungenerkrankungen betont und konkretisiert.
Der therapeutische Einsatz von PAH-Medikamenten, die einen pulmonalvaskulären Ansatz haben, kann anhand von Ergebnissen randomisierter klinischer Studien weiterhin außerhalb klinischer Studien nicht empfohlen werden.

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