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Der Einfluss der Phosphatversorgung sowie die Wirkung von ionogenem und chelatisiertem Zink auf die Zink‐ und Phosphataufnahme einiger Schwermetallpflanzen
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ZusammenfassungIn physiologischen Untersuchungen an Schwermetallpflanzen wurde die hohe Zinkverträglichkeit für Silene cucubalus var. humilis bestätigt und für Thlaspi alpestre ssp. calaminare neu festgestellt.In Wasserkulturversuchen mit Silene cucubalus var. humilis wirkte Zinksulfat bereits bei einer Gabe von 100 mg Zn/1 im Verlauf einer Vegetationsperiode toxisch. Hingegen wurde Zink‐Chelat noch bei einer Konzentration von 600 mg Zn/I ertragen. Durch Chelatgaben kann demnach die Zinkverträglichkeit der Schwermetallpflanzen wesentlich erhöht werden.Die untersuchten Schwermetallpflanzen Silene cucubalus var. humilis, Armeria maritima ssp. halleri und Cardaminopsis halleri nahmen wesentlich mehr Zink aus einer zinksulfathaltigen als aus einer zinkchelathaltigen Nährlösung auf. Dabei dürfte die toxische Grenze durch die in den Sproß gelangte Zinkmenge bestimmt werden. Die Toxizitat scheint dann erreicht zu sein, wennsich bei hoher Gesamtaufnahme über 80% des Zinks im Sproß befinden.Zwischen dem Zink‐ und dem Phosphatgehalt der Sprosse ergab sich in den Zink‐sulfatreihen eine negative Korrelation, die jedoch für die Zink‐Chelatreihen nicht bestatigt werden konnte.
Title: Der Einfluss der Phosphatversorgung sowie die Wirkung von ionogenem und chelatisiertem Zink auf die Zink‐ und Phosphataufnahme einiger Schwermetallpflanzen
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ZusammenfassungIn physiologischen Untersuchungen an Schwermetallpflanzen wurde die hohe Zinkverträglichkeit für Silene cucubalus var.
humilis bestätigt und für Thlaspi alpestre ssp.
calaminare neu festgestellt.
In Wasserkulturversuchen mit Silene cucubalus var.
humilis wirkte Zinksulfat bereits bei einer Gabe von 100 mg Zn/1 im Verlauf einer Vegetationsperiode toxisch.
Hingegen wurde Zink‐Chelat noch bei einer Konzentration von 600 mg Zn/I ertragen.
Durch Chelatgaben kann demnach die Zinkverträglichkeit der Schwermetallpflanzen wesentlich erhöht werden.
Die untersuchten Schwermetallpflanzen Silene cucubalus var.
humilis, Armeria maritima ssp.
halleri und Cardaminopsis halleri nahmen wesentlich mehr Zink aus einer zinksulfathaltigen als aus einer zinkchelathaltigen Nährlösung auf.
Dabei dürfte die toxische Grenze durch die in den Sproß gelangte Zinkmenge bestimmt werden.
Die Toxizitat scheint dann erreicht zu sein, wennsich bei hoher Gesamtaufnahme über 80% des Zinks im Sproß befinden.
Zwischen dem Zink‐ und dem Phosphatgehalt der Sprosse ergab sich in den Zink‐sulfatreihen eine negative Korrelation, die jedoch für die Zink‐Chelatreihen nicht bestatigt werden konnte.
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