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S2k-Leitlinie Klimabewusste Verordnung von Inhalativa
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Zusammenfassung
Ziel der Leitlinie zur klimabewussten Verordnung von inhalativen Arzneimitteln ist es, den CO2-Fußabdruck des Gesundheitswesens zu reduzieren. Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD werden durch den Klimawandel begünstigt. Gleichzeitig werden für die Therapie dieser Erkrankungen Inhalativa genutzt, deren Einsatz unterschiedlich zur Klimaerwärmung beiträgt. Dosieraerosole (DA) enthalten Treibmittel, die starke Treibhausgase sind, während Pulverinhalatoren (DPI) als umweltfreundlichere Alternative gelten.
Für die individuelle Auswahl des am besten geeigneten Inhaliersystems spielen Faktoren wie individuelle Präferenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten eine entscheidende Rolle. Die Leitlinie gibt Hilfestellungen und Empfehlungen bei der Auswahl der am besten geeigneten Präparate und bezieht dabei den ökologischen Fußabdruck der zur Auswahl stehenden Präparate ein.
Die Leitlinie empfiehlt, bei Jugendlichen über 12 Jahren und Erwachsenen mit obstruktiven Lungenerkrankungen eine inhalative Therapie vorzugsweise mit DPI durchzuführen. Das Ziel ist, eine klimabewusste Therapieauswahl zu ermöglichen und zu informieren, um den Einsatz von emissionsintensiven DA zu senken. Bei der Verordnung von DA sollte ein Präparat mit Zählwerk gewählt werden. Eine Therapieüberprüfung ist erforderlich, wenn Patienten mehr als 2-mal jährlich eine Verordnung über kurzwirksame β-Mimetika (SABA) benötigen, da dies auf unzureichende Asthmakontrolle hinweist.
Entscheidungshilfen erklären die Unterschiede zwischen DA und DPI, um die optimale Therapie zu finden. Zudem wird die Wichtigkeit der Schulung bei Kindern und Jugendlichen betont, da deren Möglichkeiten zur Handhabung von Inhalatoren variieren.
Die Implementierung der Leitlinie wird durch unterschiedliche Materialien (Foliensätze, Kurzfassung, Information für Betroffene) unterstützt (https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/053-059).
Title: S2k-Leitlinie Klimabewusste Verordnung von Inhalativa
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Zusammenfassung
Ziel der Leitlinie zur klimabewussten Verordnung von inhalativen Arzneimitteln ist es, den CO2-Fußabdruck des Gesundheitswesens zu reduzieren.
Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD werden durch den Klimawandel begünstigt.
Gleichzeitig werden für die Therapie dieser Erkrankungen Inhalativa genutzt, deren Einsatz unterschiedlich zur Klimaerwärmung beiträgt.
Dosieraerosole (DA) enthalten Treibmittel, die starke Treibhausgase sind, während Pulverinhalatoren (DPI) als umweltfreundlichere Alternative gelten.
Für die individuelle Auswahl des am besten geeigneten Inhaliersystems spielen Faktoren wie individuelle Präferenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten eine entscheidende Rolle.
Die Leitlinie gibt Hilfestellungen und Empfehlungen bei der Auswahl der am besten geeigneten Präparate und bezieht dabei den ökologischen Fußabdruck der zur Auswahl stehenden Präparate ein.
Die Leitlinie empfiehlt, bei Jugendlichen über 12 Jahren und Erwachsenen mit obstruktiven Lungenerkrankungen eine inhalative Therapie vorzugsweise mit DPI durchzuführen.
Das Ziel ist, eine klimabewusste Therapieauswahl zu ermöglichen und zu informieren, um den Einsatz von emissionsintensiven DA zu senken.
Bei der Verordnung von DA sollte ein Präparat mit Zählwerk gewählt werden.
Eine Therapieüberprüfung ist erforderlich, wenn Patienten mehr als 2-mal jährlich eine Verordnung über kurzwirksame β-Mimetika (SABA) benötigen, da dies auf unzureichende Asthmakontrolle hinweist.
Entscheidungshilfen erklären die Unterschiede zwischen DA und DPI, um die optimale Therapie zu finden.
Zudem wird die Wichtigkeit der Schulung bei Kindern und Jugendlichen betont, da deren Möglichkeiten zur Handhabung von Inhalatoren variieren.
Die Implementierung der Leitlinie wird durch unterschiedliche Materialien (Foliensätze, Kurzfassung, Information für Betroffene) unterstützt (https://register.
awmf.
org/de/leitlinien/detail/053-059).
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