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Irrédentisme et littérature italienne à Trieste entre le XIXe et le XXe siècle

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Irrendentismus und italienische Literatur in Triest zwischen dem 19. und dem 20. Jahrhundert. Der Aufschwung der irredentistischen Strömungen eröffnet um 1900 eine unruhige Zeit in Triest. Die Triestiner Autoren schaffen eine Literatur, die sich um eine Auseinandersetzung mit den moralischen, sozialen und politischen Problemen einer komplexen Gesellschaft bemüht. Drei Literaturen sind in dieser Stadt entstanden: die bekannteste wurde in italienischer Sprache verfaßt, die beiden anderen auf Deutsch und auf Slowenisch. Die Pluralität der Kulturen, der Nationalitäten und der Traditionen in Triest bedeutet allerdings nicht gegenseitiges Kennen, Öffnung, Integration, interkulturelle Beziehungen. Triest, die Stadt am Schnittpunkt, dieses crogiolo, von dem so viele Schriftsteller und Kritiker gesprochen haben, ist ein Mythos. 1910 hat Scipio Slataper versucht, verschiedene „Irredentismen“ zu unterscheiden. Er selber gab einem „kulturellen Irredentismus“ den Vorzug, der die verschiedenen Gruppen versöhnt hätte. Es triumphierte aber der italienische Irredentismus in seiner imperialistischen Ausformung, und Triest konnte nur im Mythos ein interkulturelles Modell verkörpern, in einem Mythos, der wiederum noch heute Orientierungen für die politische Reflexion und das politische Handeln bieten kann.
Title: Irrédentisme et littérature italienne à Trieste entre le XIXe et le XXe siècle
Description:
Irrendentismus und italienische Literatur in Triest zwischen dem 19.
und dem 20.
Jahrhundert.
Der Aufschwung der irredentistischen Strömungen eröffnet um 1900 eine unruhige Zeit in Triest.
Die Triestiner Autoren schaffen eine Literatur, die sich um eine Auseinandersetzung mit den moralischen, sozialen und politischen Problemen einer komplexen Gesellschaft bemüht.
Drei Literaturen sind in dieser Stadt entstanden: die bekannteste wurde in italienischer Sprache verfaßt, die beiden anderen auf Deutsch und auf Slowenisch.
Die Pluralität der Kulturen, der Nationalitäten und der Traditionen in Triest bedeutet allerdings nicht gegenseitiges Kennen, Öffnung, Integration, interkulturelle Beziehungen.
Triest, die Stadt am Schnittpunkt, dieses crogiolo, von dem so viele Schriftsteller und Kritiker gesprochen haben, ist ein Mythos.
1910 hat Scipio Slataper versucht, verschiedene „Irredentismen“ zu unterscheiden.
Er selber gab einem „kulturellen Irredentismus“ den Vorzug, der die verschiedenen Gruppen versöhnt hätte.
Es triumphierte aber der italienische Irredentismus in seiner imperialistischen Ausformung, und Triest konnte nur im Mythos ein interkulturelles Modell verkörpern, in einem Mythos, der wiederum noch heute Orientierungen für die politische Reflexion und das politische Handeln bieten kann.

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