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Carmelo Giuseppe Conticello/Vassa Conticello (Hg.), La théologie byzantine et sa tradition, II (XIIIe-XIXe s.)

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Abstract Dieses seit langem angekündigte, in drei Bänden geplante Handbuch, das sein Erscheinen mit dem zweiten Band über das byzantinische Hochmittelalter und die nachbyzantinische Epoche eröffnet, könnte mit seinen betont lapidaren Titel den Eindruck erwecken, erstmalig eine breite oder gar erschöpfende Darstellung der byzantinischen Theologie zu bieten; doch im Unterschied zu H.-G.Becks Klassiker „Kirche und theologische Literatur in byzantinischen Reich“ (München 1959, 1977), in dem ein lückenloser Überblick über die Gesamtheit der theologischen Produktion in Byzanz(330 bzw. Mitte des 6. Jahrhunderts – 1453) angestrebt ist, setzt sich das vorliegende Werk das Ziel, eine Reihe herausragender Theologen eingehend in Biographie und Werkanalyse darzustellen; dabei nehmen die Bearbeiter, wie im Vorwort J. Norets (S. 3f.) betont, an der „Clavis Patrum Graecorum“ Maß, so daß erstmalig alle echten, unechten und zweifelhaften Werke eines Autors dieser Epochen eine feste Nummer tragen, der dann noch Angaben zu den Handschriften, evtl. Editionen und Übersetzungen folgen. Als weiteres Neuheitsmerkmal ist eine umfassende, internationale Bibliographie zu jedem behandelten Autor beigegeben. Diese immense Arbeitsleistung konnte nur auf möglichst viele Mitarbeiter und Berater, besonders aus dem Forschungspersonal der „Ecole pratique des Hautes Etudes“ und des „Centre National de la Recherche Scientifique“, verteilt werden, die neben den ausländischen Kollegen in den Einführungen und Danksagungen (S. 1–6) erwähnt werden. Andererseits besitzen die seitenlangen bibliographischen Listen leider nicht den Charakter einer „Bibliographie raisonnée“, insofern wichtige und unwichtige Titel gleichberechtigt nebeneinanderstehen; nur in Einzelfällen sind auch kritische Rezensionen mitberücksichtigt.
Title: Carmelo Giuseppe Conticello/Vassa Conticello (Hg.), La théologie byzantine et sa tradition, II (XIIIe-XIXe s.)
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Abstract Dieses seit langem angekündigte, in drei Bänden geplante Handbuch, das sein Erscheinen mit dem zweiten Band über das byzantinische Hochmittelalter und die nachbyzantinische Epoche eröffnet, könnte mit seinen betont lapidaren Titel den Eindruck erwecken, erstmalig eine breite oder gar erschöpfende Darstellung der byzantinischen Theologie zu bieten; doch im Unterschied zu H.
-G.
Becks Klassiker „Kirche und theologische Literatur in byzantinischen Reich“ (München 1959, 1977), in dem ein lückenloser Überblick über die Gesamtheit der theologischen Produktion in Byzanz(330 bzw.
Mitte des 6.
Jahrhunderts – 1453) angestrebt ist, setzt sich das vorliegende Werk das Ziel, eine Reihe herausragender Theologen eingehend in Biographie und Werkanalyse darzustellen; dabei nehmen die Bearbeiter, wie im Vorwort J.
Norets (S.
3f.
) betont, an der „Clavis Patrum Graecorum“ Maß, so daß erstmalig alle echten, unechten und zweifelhaften Werke eines Autors dieser Epochen eine feste Nummer tragen, der dann noch Angaben zu den Handschriften, evtl.
Editionen und Übersetzungen folgen.
Als weiteres Neuheitsmerkmal ist eine umfassende, internationale Bibliographie zu jedem behandelten Autor beigegeben.
Diese immense Arbeitsleistung konnte nur auf möglichst viele Mitarbeiter und Berater, besonders aus dem Forschungspersonal der „Ecole pratique des Hautes Etudes“ und des „Centre National de la Recherche Scientifique“, verteilt werden, die neben den ausländischen Kollegen in den Einführungen und Danksagungen (S.
1–6) erwähnt werden.
Andererseits besitzen die seitenlangen bibliographischen Listen leider nicht den Charakter einer „Bibliographie raisonnée“, insofern wichtige und unwichtige Titel gleichberechtigt nebeneinanderstehen; nur in Einzelfällen sind auch kritische Rezensionen mitberücksichtigt.

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