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Heinrich Müller‐Breslau und die Berliner Schule der Baustatik
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AbstraktDie durch Emil Winkler (1835–1888) an der TH Charlottenburg (heute TU Berlin) als eigenständiges Lehrfach begründete Baustatik prägte durch Winkler und dessen Nachfolger Heinrich Müller‐Breslau (1851–1925) – insbesondere durch den Streit von Müller‐Breslau mit Otto Mohr (1835–1918) um die Grundlegung der Baustatik – Merkmale einer wissenschaftlichen Schule aus: Vor dem Hintergrund des technisch‐wirtschaftlichen Aufstiegs des wilhelminischen Deutschlands im Allgemeinen und der Entwicklung Berlins von der Residenzstadt Preußens zur Metropole im Besonderen wird der Aufstieg der Berliner Schule der Baustatik zu einer wissenschaftlichen Schule mit internationaler Wirkmächtigkeit am Beispiel des Schaffens von Müller‐Breslau skizziert. Müller‐Breslau schloss mit der Berliner Schule der Baustatik nicht nur die Disziplinbildungsperiode der Baustatik (1825–1900) mit der Vollendung dieser technikwissenschaftlichen Grundlagendisziplin in Gestalt des Kraftgrößenverfahrens ab, sondern prägte mit seinen Schülern die Konsolidierungsperiode der Baustatik (1910–1950) und beeinflusste die Formierung moderner Ingenieurmethoden der Strukturmechanik im letzten Jahrhundert zutiefst.
Title: Heinrich Müller‐Breslau und die Berliner Schule der Baustatik
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AbstraktDie durch Emil Winkler (1835–1888) an der TH Charlottenburg (heute TU Berlin) als eigenständiges Lehrfach begründete Baustatik prägte durch Winkler und dessen Nachfolger Heinrich Müller‐Breslau (1851–1925) – insbesondere durch den Streit von Müller‐Breslau mit Otto Mohr (1835–1918) um die Grundlegung der Baustatik – Merkmale einer wissenschaftlichen Schule aus: Vor dem Hintergrund des technisch‐wirtschaftlichen Aufstiegs des wilhelminischen Deutschlands im Allgemeinen und der Entwicklung Berlins von der Residenzstadt Preußens zur Metropole im Besonderen wird der Aufstieg der Berliner Schule der Baustatik zu einer wissenschaftlichen Schule mit internationaler Wirkmächtigkeit am Beispiel des Schaffens von Müller‐Breslau skizziert.
Müller‐Breslau schloss mit der Berliner Schule der Baustatik nicht nur die Disziplinbildungsperiode der Baustatik (1825–1900) mit der Vollendung dieser technikwissenschaftlichen Grundlagendisziplin in Gestalt des Kraftgrößenverfahrens ab, sondern prägte mit seinen Schülern die Konsolidierungsperiode der Baustatik (1910–1950) und beeinflusste die Formierung moderner Ingenieurmethoden der Strukturmechanik im letzten Jahrhundert zutiefst.
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