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Forschungsprioritäten für die Pflege in der Psychiatrie
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Verschiedene nationale und internationale Organisationen betonen in neueren gesundheitspolitischen Positionspapieren, dass psychischer Gesundheit und psychischer Krankheit größere Beachtung geschenkt werden muss. Gründe dafür sind einerseits der große Einfluss psychischer Faktoren auf die allgemeine Gesundheit der Bevölkerung, anderseits das enorme Ausmaß von Krankheitslast (burden of disease), die durch psychiatrische Erkrankungen verursacht wird. Die zunehmende Beachtung psychischer Gesundheit und Krankheit ist auch für die Pflege und die Pflegeforschung von großer Relevanz. Im vorliegenden Artikel wird beschrieben, wie als Beitrag der «Swiss Research Agenda for Nursing (SRAN)» Forschungsprioritäten für den Bereich der psychiatrischen Pflege identifiziert und priorisiert wurden. Mittels einer Literaturanalyse zu psychiatrischen und psychiatriepflegerischen Forschungsprioritäten sowie durch Diskussionen an Fachtagungen wurden insgesamt 54 Forschungsthemen identifiziert und anschließend durch ExpertInnen in eine Prioritätenordnung gebracht. Die höchsten Prioritäten wurden der vermehrten Berücksichtigung des ambulanten und außerklinischen Bereichs, der Prävention und Gesundheitsförderung sowie der Fokussierung einer an Public-Health-Aspekten orientierten Interventions- und Versorgungsforschung beigemessen. Die identifizierten Forschungsthemen und -prioritäten werden in Beziehung gesetzt zu den übergeordneten Prioritäten der «Agenda für die klinische Pflegeforschung in der Schweiz». Sie werden die Basis sein für die Formulierung eines Umsetzungsplans dieser Agenda im Bereich der psychiatrischen Pflege.
Hogrefe Publishing Group
Title: Forschungsprioritäten für die Pflege in der Psychiatrie
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Verschiedene nationale und internationale Organisationen betonen in neueren gesundheitspolitischen Positionspapieren, dass psychischer Gesundheit und psychischer Krankheit größere Beachtung geschenkt werden muss.
Gründe dafür sind einerseits der große Einfluss psychischer Faktoren auf die allgemeine Gesundheit der Bevölkerung, anderseits das enorme Ausmaß von Krankheitslast (burden of disease), die durch psychiatrische Erkrankungen verursacht wird.
Die zunehmende Beachtung psychischer Gesundheit und Krankheit ist auch für die Pflege und die Pflegeforschung von großer Relevanz.
Im vorliegenden Artikel wird beschrieben, wie als Beitrag der «Swiss Research Agenda for Nursing (SRAN)» Forschungsprioritäten für den Bereich der psychiatrischen Pflege identifiziert und priorisiert wurden.
Mittels einer Literaturanalyse zu psychiatrischen und psychiatriepflegerischen Forschungsprioritäten sowie durch Diskussionen an Fachtagungen wurden insgesamt 54 Forschungsthemen identifiziert und anschließend durch ExpertInnen in eine Prioritätenordnung gebracht.
Die höchsten Prioritäten wurden der vermehrten Berücksichtigung des ambulanten und außerklinischen Bereichs, der Prävention und Gesundheitsförderung sowie der Fokussierung einer an Public-Health-Aspekten orientierten Interventions- und Versorgungsforschung beigemessen.
Die identifizierten Forschungsthemen und -prioritäten werden in Beziehung gesetzt zu den übergeordneten Prioritäten der «Agenda für die klinische Pflegeforschung in der Schweiz».
Sie werden die Basis sein für die Formulierung eines Umsetzungsplans dieser Agenda im Bereich der psychiatrischen Pflege.
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