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Zugang und Inanspruchnahme psychosomatischer Versorgung aus ärztlicher Sicht: Eine qualitative Interviewstudie

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Zusammenfassung Hintergrund Chronisch entzündliche Hauterkrankungen sind häufig mit psychosozialen Beeinträchtigungen und einer reduzierten Lebensqualität vergesellschaftet. Ziel dieser Studie war es zu erfassen, wie spezialisiertes medizinisches Personal eines universitären Haut-Entzündungszentrums die Zugangswege und die Inanspruchnahme psychosomatischer Sondierungsgespräche oder Kurzzeitinterventionen bei PatientInnen mit chronisch entzündlichen Hauterkrankungen wahrnimmt. Methoden Es wurden qualitative Erhebungen in Form von 10 Einzelinterviews mit medizinischem Personal durchgeführt, das zum Zeitpunkt der Befragung im Zentrum für entzündliche Hauterkrankungen der Uni-Hautklinik tätig war. Die Daten wurden inhaltsanalytisch mithilfe einer qualitativen Analysesoftware ausgewertet. Ergebnisse Die Ergebnisse aus den geführten Einzelinterviews ergaben, dass die Einbindung einer psychosomatischen Versorgung innerhalb eines dermatologischen Entzündungszentrums vom ärztlichen Personal als durchweg positiv bewertet wurde. Die Option auf ein zeit- und zentrumsnahes Gesprächsangebot nimmt dabei eine besondere Rolle ein. Experten fühlen sich mit der ortsnahen Einbindung psychosomatischer Expertise sicherer im Umgang mit belasteten Patient*innen. Der holistische Ansatz scheint einen positiven Einfluss auf die individuelle Behandlung und die Beziehungsgestaltung mit den Patient*innen zu nehmen. Dabei zeigten sich keine wesentlichen Unterschiede im Geschlecht und über verschiedene Altersgruppen hinweg. Diskussion Die Möglichkeit zur zentrumsnahen Anbindung von belasteten Patient*innen in Form von zusätzlichen psychosomatischen Sondierungsgesprächen wie auch dem Einsatz von adaptierten Kurzzeitinterventionen trägt zur holistischen Behandlung bei, scheint einen günstigen Einfluss auf den somatischen Behandlungsverlauf zu nehmen und unterstützt Ärzt*innen in ihrer Behandlung.
Title: Zugang und Inanspruchnahme psychosomatischer Versorgung aus ärztlicher Sicht: Eine qualitative Interviewstudie
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Zusammenfassung Hintergrund Chronisch entzündliche Hauterkrankungen sind häufig mit psychosozialen Beeinträchtigungen und einer reduzierten Lebensqualität vergesellschaftet.
Ziel dieser Studie war es zu erfassen, wie spezialisiertes medizinisches Personal eines universitären Haut-Entzündungszentrums die Zugangswege und die Inanspruchnahme psychosomatischer Sondierungsgespräche oder Kurzzeitinterventionen bei PatientInnen mit chronisch entzündlichen Hauterkrankungen wahrnimmt.
Methoden Es wurden qualitative Erhebungen in Form von 10 Einzelinterviews mit medizinischem Personal durchgeführt, das zum Zeitpunkt der Befragung im Zentrum für entzündliche Hauterkrankungen der Uni-Hautklinik tätig war.
Die Daten wurden inhaltsanalytisch mithilfe einer qualitativen Analysesoftware ausgewertet.
Ergebnisse Die Ergebnisse aus den geführten Einzelinterviews ergaben, dass die Einbindung einer psychosomatischen Versorgung innerhalb eines dermatologischen Entzündungszentrums vom ärztlichen Personal als durchweg positiv bewertet wurde.
Die Option auf ein zeit- und zentrumsnahes Gesprächsangebot nimmt dabei eine besondere Rolle ein.
Experten fühlen sich mit der ortsnahen Einbindung psychosomatischer Expertise sicherer im Umgang mit belasteten Patient*innen.
Der holistische Ansatz scheint einen positiven Einfluss auf die individuelle Behandlung und die Beziehungsgestaltung mit den Patient*innen zu nehmen.
Dabei zeigten sich keine wesentlichen Unterschiede im Geschlecht und über verschiedene Altersgruppen hinweg.
Diskussion Die Möglichkeit zur zentrumsnahen Anbindung von belasteten Patient*innen in Form von zusätzlichen psychosomatischen Sondierungsgesprächen wie auch dem Einsatz von adaptierten Kurzzeitinterventionen trägt zur holistischen Behandlung bei, scheint einen günstigen Einfluss auf den somatischen Behandlungsverlauf zu nehmen und unterstützt Ärzt*innen in ihrer Behandlung.

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