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Was sind die Ursachen der exorbitanten Rekorde der globalen Temperaturmittel von bodennaher Atmosphäre und Meeresoberfläche im Rekordjahr 2023? 

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Bereits im Jahr 2022 lag das globale Mittel der Temperatur 1,15 Kelvin über dem vorindustriellen Niveau (1850-1900) und damit nur noch 0,35 K unter der 1,5-Grad-Schwelle des Pariser Klimaabkommens. Schon ohne das Rekordjahr 2023 waren die vergangenen acht Jahre global die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen und das, obwohl die Jahre 2020-2022 ausgeprägte La Niña Jahre waren, von denen wir wissen, dass sie eher kühlend auf das globale Mittel wirken. Im Laufe des Jahres 2023 endete aber die La Niña Phase und wurde von einem zumindest mäßig ausgeprägtem El Niño Ereignis abgelöst. Gleichzeitig hat es exorbitante positive Abweichungen der globalen Mittel der Temperaturen der bodennahen Atmosphäre und der Meeresoberflächen gegeben, die so weit über allen bisherigen Aufzeichnungen liegen, dass eine vollständige Attribution zum anthropogenen Klimawandel, selbst zuzüglich des vorübergehenden Zusatzeffektes durch das vorbenannte El Niño Ereignis, nicht schlüssig ist. So liegt das globale Oktobermittel 2023 bereits über der 1,5 Grad Schwelle des Pariser Klimaabkommens und Mitte November übertrafen (mindestens) zwei Tagesmittel sogar die 2,0 Grad Schwelle. Das Jahr 2023 wird somit global mit weitem Abstand alle vorherigen Rekordjahre übertreffen und es müssen entweder weitere Einflussfaktoren eine Rolle gespielt oder die globale Erwärmung sich massiv beschleunigt haben. Im Einklang mit der Thematik der Session 1 sollen daher die natürlichen und anthropogenen Einflussfaktoren auf diese Rekorderwärmung besprochen werden. Dazu gehören auch Ursache und Einfluss der marinen Hitzewellen und der Erhöhung des stratosphärischen Wasserdampfeintrages im Nachgang der Unterwassereruption des Hunga Tonga im Pazifik. Was bedeutet dies für das globale Jahresmittel in den nächsten beiden Jahren und darüber hinaus? Wie stark reduziert sich der Abstand zur vorbenannten ambitionierten Schwelle schon in den nächsten beiden Jahren, oder überschreiten wir diese gar nachhaltig? Was sind die charakteristischen Zeitskalen einer Überschreitung und wie vermeiden wir eine erneute „Hiatus“ Diskussion wie im Nachgang des El Niño 1998? 
Title: Was sind die Ursachen der exorbitanten Rekorde der globalen Temperaturmittel von bodennaher Atmosphäre und Meeresoberfläche im Rekordjahr 2023? 
Description:
Bereits im Jahr 2022 lag das globale Mittel der Temperatur 1,15 Kelvin über dem vorindustriellen Niveau (1850-1900) und damit nur noch 0,35 K unter der 1,5-Grad-Schwelle des Pariser Klimaabkommens.
Schon ohne das Rekordjahr 2023 waren die vergangenen acht Jahre global die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen und das, obwohl die Jahre 2020-2022 ausgeprägte La Niña Jahre waren, von denen wir wissen, dass sie eher kühlend auf das globale Mittel wirken.
Im Laufe des Jahres 2023 endete aber die La Niña Phase und wurde von einem zumindest mäßig ausgeprägtem El Niño Ereignis abgelöst.
Gleichzeitig hat es exorbitante positive Abweichungen der globalen Mittel der Temperaturen der bodennahen Atmosphäre und der Meeresoberflächen gegeben, die so weit über allen bisherigen Aufzeichnungen liegen, dass eine vollständige Attribution zum anthropogenen Klimawandel, selbst zuzüglich des vorübergehenden Zusatzeffektes durch das vorbenannte El Niño Ereignis, nicht schlüssig ist.
So liegt das globale Oktobermittel 2023 bereits über der 1,5 Grad Schwelle des Pariser Klimaabkommens und Mitte November übertrafen (mindestens) zwei Tagesmittel sogar die 2,0 Grad Schwelle.
Das Jahr 2023 wird somit global mit weitem Abstand alle vorherigen Rekordjahre übertreffen und es müssen entweder weitere Einflussfaktoren eine Rolle gespielt oder die globale Erwärmung sich massiv beschleunigt haben.
Im Einklang mit der Thematik der Session 1 sollen daher die natürlichen und anthropogenen Einflussfaktoren auf diese Rekorderwärmung besprochen werden.
Dazu gehören auch Ursache und Einfluss der marinen Hitzewellen und der Erhöhung des stratosphärischen Wasserdampfeintrages im Nachgang der Unterwassereruption des Hunga Tonga im Pazifik.
Was bedeutet dies für das globale Jahresmittel in den nächsten beiden Jahren und darüber hinaus? Wie stark reduziert sich der Abstand zur vorbenannten ambitionierten Schwelle schon in den nächsten beiden Jahren, oder überschreiten wir diese gar nachhaltig? Was sind die charakteristischen Zeitskalen einer Überschreitung und wie vermeiden wir eine erneute „Hiatus“ Diskussion wie im Nachgang des El Niño 1998? .

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