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Die Rot‐Eiche (Quercus rubra L., Fagaceae) als stark mykotrophe Gehölzart – ein Vergleich der Makromyzetenflora unter Rot‐Eichen und einheimischen Eichen in der Umgebung von Potsdam, Deutschland

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AbstractIn den Jahren 1998–2002 wurde die Fruktifikation von Makromyzeten in Rot‐Eichen‐Reinbeständen auf fünf ausgewählten Parzellen untersucht und mit derjenigen unter einheimischen Eichen (Q. petraea, Q. robur) auf angrenzenden Parzellen verglichen. Unter Rot‐Eichen bzw. einheimischen Eichen fruktifizierten insgesamt 50/63 Ektomykorrhiza‐Pilzarten, 40/52 terrestrische Saprophyten und 47/32 lignikole Pilzarten. Die Abundanz der Fruchtkörperbildung war bei den terrestrischen Makromyzeten unter Quercus robur/Q. petraea größer als unter Q. rubra. Als eine wesentliche Ursache für die höhere Artenanzahl und Abundanz von Makromyzeten unter einheimischen Eichen wird das unterschiedliche Alter der Bestände [durchschnittlich (60)–80 > 80 Jahre bei Q. petraea/Q. robur und 30–60 (80) Jahre bei Q. rubra] vermutet.Die erhaltenen Ergebnisse hinsichtlich der Artendiversität bei der Ektomykorrhiza‐Bildung zeigen aber auch, dass die Rot‐Eiche auf sauren und schwach sauren, nährstoffärmeren Standorten in Brandenburg ein annähernd gleich hohes Potential wie die einheimischen Eichen aufweist. (© 2004 WILEY‐VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim)
Title: Die Rot‐Eiche (Quercus rubra L., Fagaceae) als stark mykotrophe Gehölzart – ein Vergleich der Makromyzetenflora unter Rot‐Eichen und einheimischen Eichen in der Umgebung von Potsdam, Deutschland
Description:
AbstractIn den Jahren 1998–2002 wurde die Fruktifikation von Makromyzeten in Rot‐Eichen‐Reinbeständen auf fünf ausgewählten Parzellen untersucht und mit derjenigen unter einheimischen Eichen (Q.
petraea, Q.
robur) auf angrenzenden Parzellen verglichen.
Unter Rot‐Eichen bzw.
einheimischen Eichen fruktifizierten insgesamt 50/63 Ektomykorrhiza‐Pilzarten, 40/52 terrestrische Saprophyten und 47/32 lignikole Pilzarten.
Die Abundanz der Fruchtkörperbildung war bei den terrestrischen Makromyzeten unter Quercus robur/Q.
petraea größer als unter Q.
rubra.
Als eine wesentliche Ursache für die höhere Artenanzahl und Abundanz von Makromyzeten unter einheimischen Eichen wird das unterschiedliche Alter der Bestände [durchschnittlich (60)–80 > 80 Jahre bei Q.
petraea/Q.
robur und 30–60 (80) Jahre bei Q.
rubra] vermutet.
Die erhaltenen Ergebnisse hinsichtlich der Artendiversität bei der Ektomykorrhiza‐Bildung zeigen aber auch, dass die Rot‐Eiche auf sauren und schwach sauren, nährstoffärmeren Standorten in Brandenburg ein annähernd gleich hohes Potential wie die einheimischen Eichen aufweist.
(© 2004 WILEY‐VCH Verlag GmbH & Co.
KGaA, Weinheim).

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