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Die Wege der Sprache: Metaphernanalyse bei Virgilius Maro
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Bei dem hier besprochenen Autor Virgilius Maro handelt es sich um einen sog. hiberno-lateinischen Grammatiker, der seine Werke unter dem Pseudonym des bedeutenden römischen Dichters P. Vergilius (oder in mittelalterlicher Tradition: Virgilius) Maro (70–19 v.Chr.) verfasst hat. Der Dichter Vergil war für die lateinischen Grammatiker der ‚Musterautor‘ schlechthin, aus dem sie ihre Beispiele und Belege für den korrekten lateinischen Sprachgebrauch bezogen. Der wirkliche Name des Grammatikers ‚Virgilius‘ ist unbekannt; seine sprachlichen Eigentümlichkeiten sowie äußere Indizien weisen auf ein Gelehrtenmilieu im Irland des siebten Jahrhunderts n.Chr. Virgilius behandelt in mehreren Briefen (Epistolae) und sog. Auszügen (Epitomae) aus der Fachliteratur Spezialprobleme der Grammatik auf eine wenig ‚schulmäßige‘ Weise, indem er den eher trockenen grammatischen Stoff mit zahlreichen Anekdoten, fiktiven Quellenautoren und selbsterfundenem Latein belebt. So entsteht ein charakteristischer Mix aus seriösen wissenschaftlichen Erörterungen mit komischen, manchmal absurd wirkenden Einlagen. Das Wesen der virgilischen ‚Grammatik‘ ist daher nicht leicht zu fassen; die Urteile der Nachwelt reichen von ‚Scharlatanerie‘ über ‚Parodie‘ bis hin zu ‚verborgener Weisheit‘. Im Folgenden wird die These vertreten, dass ein wesentliches Anliegen des Virgilius darin besteht, die Metaphorizität der Sprache aufzuzeigen und zu analysieren, so dass auf diese Weise die vielfältigen ‚Wege der Sprache‘ deutlich werden.
Title: Die Wege der Sprache: Metaphernanalyse bei Virgilius Maro
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Bei dem hier besprochenen Autor Virgilius Maro handelt es sich um einen sog.
hiberno-lateinischen Grammatiker, der seine Werke unter dem Pseudonym des bedeutenden römischen Dichters P.
Vergilius (oder in mittelalterlicher Tradition: Virgilius) Maro (70–19 v.
Chr.
) verfasst hat.
Der Dichter Vergil war für die lateinischen Grammatiker der ‚Musterautor‘ schlechthin, aus dem sie ihre Beispiele und Belege für den korrekten lateinischen Sprachgebrauch bezogen.
Der wirkliche Name des Grammatikers ‚Virgilius‘ ist unbekannt; seine sprachlichen Eigentümlichkeiten sowie äußere Indizien weisen auf ein Gelehrtenmilieu im Irland des siebten Jahrhunderts n.
Chr.
Virgilius behandelt in mehreren Briefen (Epistolae) und sog.
Auszügen (Epitomae) aus der Fachliteratur Spezialprobleme der Grammatik auf eine wenig ‚schulmäßige‘ Weise, indem er den eher trockenen grammatischen Stoff mit zahlreichen Anekdoten, fiktiven Quellenautoren und selbsterfundenem Latein belebt.
So entsteht ein charakteristischer Mix aus seriösen wissenschaftlichen Erörterungen mit komischen, manchmal absurd wirkenden Einlagen.
Das Wesen der virgilischen ‚Grammatik‘ ist daher nicht leicht zu fassen; die Urteile der Nachwelt reichen von ‚Scharlatanerie‘ über ‚Parodie‘ bis hin zu ‚verborgener Weisheit‘.
Im Folgenden wird die These vertreten, dass ein wesentliches Anliegen des Virgilius darin besteht, die Metaphorizität der Sprache aufzuzeigen und zu analysieren, so dass auf diese Weise die vielfältigen ‚Wege der Sprache‘ deutlich werden.
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