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Validierung als Argumentation

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Die aktuelle Diskussion in der Testforschung fokussiert immer stärker die zentrale Bedeutung der Validität von Testergebnissen, wobei Validität nicht als eine Eigenschaft eines Tests gesehen wird, sondern als das, was mit Testergebnissen gemacht wird, die Konsequenzen, die Tests und Testergebnisse für ganz unterschiedliche Interessensgruppen haben. Auf der Basis von Toulmins (1958) Argumentationsmodell entwickelten Bachman und Palmer (2010) Kane (2006) folgend ein argumentbasiertes Modell von Validierung, in dem Fakten, Behauptungen und Schlussregeln auf mehreren Ebenen des Validierungsprozesses aufeinander bezogen werden müssen. Nach einem sehr kurzen Blick auf die Rolle der Validität in der klassischen Testtheorie, stellt dieser Beitrag zunächst Toulmins Argumentationsmodell vor und beschreibt im Anschluss daran detailliert Bachman und Palmers argumentbasierten Ansatz zur Validierung von Sprachtests, indem Validierung als die datengestützte Begründung von Behauptungen auf fünf Ebenen gesehen wird, wobei die Schlussfolgerungen einer Ebene als Daten für die nächste Ebene genutzt werden. Dabei ist zu zeigen, dass die Performanz von Testteilnehmern sich korrekt in Testergebnissen widerspiegelt, dass diese Ergebnisse im Hinblick auf die Lebenswirklichkeit der Testteilnehmer interpretiert werden können, dass auf Grundlage dieser Interpretationen faire Entscheidungen getroffen werden können und schließlich, dass die Konsequenzen dieser Entscheidungen positiv für alle Beteiligten sind.
Universidad de Guadalajara
Title: Validierung als Argumentation
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Die aktuelle Diskussion in der Testforschung fokussiert immer stärker die zentrale Bedeutung der Validität von Testergebnissen, wobei Validität nicht als eine Eigenschaft eines Tests gesehen wird, sondern als das, was mit Testergebnissen gemacht wird, die Konsequenzen, die Tests und Testergebnisse für ganz unterschiedliche Interessensgruppen haben.
Auf der Basis von Toulmins (1958) Argumentationsmodell entwickelten Bachman und Palmer (2010) Kane (2006) folgend ein argumentbasiertes Modell von Validierung, in dem Fakten, Behauptungen und Schlussregeln auf mehreren Ebenen des Validierungsprozesses aufeinander bezogen werden müssen.
Nach einem sehr kurzen Blick auf die Rolle der Validität in der klassischen Testtheorie, stellt dieser Beitrag zunächst Toulmins Argumentationsmodell vor und beschreibt im Anschluss daran detailliert Bachman und Palmers argumentbasierten Ansatz zur Validierung von Sprachtests, indem Validierung als die datengestützte Begründung von Behauptungen auf fünf Ebenen gesehen wird, wobei die Schlussfolgerungen einer Ebene als Daten für die nächste Ebene genutzt werden.
Dabei ist zu zeigen, dass die Performanz von Testteilnehmern sich korrekt in Testergebnissen widerspiegelt, dass diese Ergebnisse im Hinblick auf die Lebenswirklichkeit der Testteilnehmer interpretiert werden können, dass auf Grundlage dieser Interpretationen faire Entscheidungen getroffen werden können und schließlich, dass die Konsequenzen dieser Entscheidungen positiv für alle Beteiligten sind.

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