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Schizophrenie
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ZusammenfassungAusgehend von der Forderung Manfred Bleulers, dass die Feststellung einer Realitätsbezugsstörung die Voraussetzung für die Diagnose einer Schizophrenie sein müsse, werden die Ursachen der Schizophrenie mit der des frühkindlichen Autismus in ihrer gegenseitigen Beziehung überprüft. Bei beiden Störungen besteht eine Realitätsbezugsstörung. Beim frühkindlichen Autismus wird der Realitätsbezug in den ersten Lebensjahren nicht oder mangelhaft entwickelt, verbunden mit einem Mangel an Empathiefähigkeit. Bei den Schizophrenien dagegen verläuft der Aufbau des Realitätsbezuges entwicklungspsychologisch zunächst völlig normal. Er geht erst mit Ausbruch der schizophrenen Psychose verloren. Neue Untersuchungen zeigen, dass die Empathiefähigkeit bei später an Schizophrenie Erkrankten in übermäßigem Grade entwickelt wird. Es entspricht kinderpsychiatrischer Erfahrung, dass eine übermäßige Empathie autistische Persönlichkeitszüge begründen können. Beide psychischen Störungen sind damit entwicklungspsychologisch Teilleistungsstörungen, die zusammen mit genetischen und reaktiven Faktoren als Ursachen mit jeweils fließenden Übergängen zu Normvarianten berücksichtigt werden müssen.
Title: Schizophrenie
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ZusammenfassungAusgehend von der Forderung Manfred Bleulers, dass die Feststellung einer Realitätsbezugsstörung die Voraussetzung für die Diagnose einer Schizophrenie sein müsse, werden die Ursachen der Schizophrenie mit der des frühkindlichen Autismus in ihrer gegenseitigen Beziehung überprüft.
Bei beiden Störungen besteht eine Realitätsbezugsstörung.
Beim frühkindlichen Autismus wird der Realitätsbezug in den ersten Lebensjahren nicht oder mangelhaft entwickelt, verbunden mit einem Mangel an Empathiefähigkeit.
Bei den Schizophrenien dagegen verläuft der Aufbau des Realitätsbezuges entwicklungspsychologisch zunächst völlig normal.
Er geht erst mit Ausbruch der schizophrenen Psychose verloren.
Neue Untersuchungen zeigen, dass die Empathiefähigkeit bei später an Schizophrenie Erkrankten in übermäßigem Grade entwickelt wird.
Es entspricht kinderpsychiatrischer Erfahrung, dass eine übermäßige Empathie autistische Persönlichkeitszüge begründen können.
Beide psychischen Störungen sind damit entwicklungspsychologisch Teilleistungsstörungen, die zusammen mit genetischen und reaktiven Faktoren als Ursachen mit jeweils fließenden Übergängen zu Normvarianten berücksichtigt werden müssen.
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