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Wirksamkeit kognitiver Interventionen für Schizophrenie

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Zusammenfassung. Kognitive Umstrukturierung von Wahn und dysfunktionalen Kognitionen wird zunehmend in der Schizophreniebehandlung eingesetzt. Bisherige Meta-Analysen zur Wirksamkeit von CBT integrieren jedoch sehr heterogene Interventionen, was Schlussfolgerungen auf die Wirksamkeit kognitiver Elemente erschwert. Die vorliegende Meta-Analyse analysiert kurz- und langfristige Effekte aus 18 randomisiert-kontrollierten Studien zu kognitiven Interventionen für Schizophrenie. Im Bezug auf die Gesamtsymptomatik bestanden im Vergleich zu Standardbehandlung signifikante kleine Effekte zum Behandlungsende (n = 908) und zum Follow-Up (n = 663). Im Vergleich zu aktiven Kontrollinterventionen war CBT zum Behandlungsende nicht signifikant überlegen (n = 559), jedoch zum Follow-up (n = 416). CBT zeigte sich auch für die Reduktion von Rehospitalisierungen einer Standardbehandlung, nicht aber alternativen Therapien, überlegen. Eine kognitive Schwerpunktsetzung der Interventionen korrelierte – auch nach Kontrolle der methodischen Qualität – positiv mit der prä-post Effektstärke. Es erscheint aussichtsreich, weiter zu untersuchen, ob die Effektivität von CBT durch einen verstärkten Einsatz kognitiver Elemente gesteigert werden kann.
Title: Wirksamkeit kognitiver Interventionen für Schizophrenie
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Zusammenfassung.
Kognitive Umstrukturierung von Wahn und dysfunktionalen Kognitionen wird zunehmend in der Schizophreniebehandlung eingesetzt.
Bisherige Meta-Analysen zur Wirksamkeit von CBT integrieren jedoch sehr heterogene Interventionen, was Schlussfolgerungen auf die Wirksamkeit kognitiver Elemente erschwert.
Die vorliegende Meta-Analyse analysiert kurz- und langfristige Effekte aus 18 randomisiert-kontrollierten Studien zu kognitiven Interventionen für Schizophrenie.
Im Bezug auf die Gesamtsymptomatik bestanden im Vergleich zu Standardbehandlung signifikante kleine Effekte zum Behandlungsende (n = 908) und zum Follow-Up (n = 663).
Im Vergleich zu aktiven Kontrollinterventionen war CBT zum Behandlungsende nicht signifikant überlegen (n = 559), jedoch zum Follow-up (n = 416).
CBT zeigte sich auch für die Reduktion von Rehospitalisierungen einer Standardbehandlung, nicht aber alternativen Therapien, überlegen.
Eine kognitive Schwerpunktsetzung der Interventionen korrelierte – auch nach Kontrolle der methodischen Qualität – positiv mit der prä-post Effektstärke.
Es erscheint aussichtsreich, weiter zu untersuchen, ob die Effektivität von CBT durch einen verstärkten Einsatz kognitiver Elemente gesteigert werden kann.

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