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Psychoonkologische Versorgung von Melanompatienten in zertifizierten Hautkrebszentren

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ZusammenfassungHintergrundDie Einrichtung und Zertifizierung von Hautkrebszentren (HKZ) entsprechend den Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft stellt einen wesentlichen Beitrag zur qualitätsgesicherten Behandlung von Hautkrebserkrankungen dar. Die Bereitstellung eines qualifizierten psychoonkologischen Betreuungsangebotes ist durch die Zertifizierungskriterien vorgegeben. Es war davon auszugehen, dass die standortspezifische Umsetzung des psychoonkologischen Betreuungsangebotes mit unterschiedlichen Modellen verwirklicht wurde.MethodikIm Jahr 2014 wurden in einer Querschnittserhebung alle zu diesem Zeitpunkt zertifizierten HKZ (n = 43) schriftlich zu Merkmalen der Struktur‐ und Prozessqualität der psychoonkologischen Versorgung befragt.Ergebnisse81,4 % der HKZ (n = 35) haben an der Befragung teilgenommen. 37 % der HKZ organisieren die psychoonkologische Versorgung durch direkt am Zentrum angestellte psychoonkologische Fachkräfte. Nahezu alle Standorte halten Informationen/Beratung, Krisenintervention, Einzelgespräche und Sterbebegleitung als Unterstützungsangebote vor. In HKZ werden zur Ermittlung des psychoonkologischen Betreuungsbedarfs standardisierte Screeninginstrumente eingesetzt. Der Schwerpunkt der psychoonkologischen Versorgung liegt bei 83 % der Standorte im stationären Bereich. Der Anteil psychoonkologisch betreuter Melanompatienten betrug im Mittel 25,2 %. 97 % der HKZ gaben an, dass die Zertifizierungsvorgaben die psychoonkologische Versorgung verbessert hat. 71 % der HKZ waren mit der Umsetzung der Anforderungen zufrieden.SchlussfolgerungenIm Zuge der Zertifizierung von HKZ sind personelle, strukturelle und inhaltliche Voraussetzungen für eine psychoonkologische Versorgung von Hautkrebspatienten geschaffen worden. Eine mehrheitlich positive Beurteilung des erreichten Standes konnte ermittelt werden.
Title: Psychoonkologische Versorgung von Melanompatienten in zertifizierten Hautkrebszentren
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ZusammenfassungHintergrundDie Einrichtung und Zertifizierung von Hautkrebszentren (HKZ) entsprechend den Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft stellt einen wesentlichen Beitrag zur qualitätsgesicherten Behandlung von Hautkrebserkrankungen dar.
Die Bereitstellung eines qualifizierten psychoonkologischen Betreuungsangebotes ist durch die Zertifizierungskriterien vorgegeben.
Es war davon auszugehen, dass die standortspezifische Umsetzung des psychoonkologischen Betreuungsangebotes mit unterschiedlichen Modellen verwirklicht wurde.
MethodikIm Jahr 2014 wurden in einer Querschnittserhebung alle zu diesem Zeitpunkt zertifizierten HKZ (n = 43) schriftlich zu Merkmalen der Struktur‐ und Prozessqualität der psychoonkologischen Versorgung befragt.
Ergebnisse81,4 % der HKZ (n = 35) haben an der Befragung teilgenommen.
37 % der HKZ organisieren die psychoonkologische Versorgung durch direkt am Zentrum angestellte psychoonkologische Fachkräfte.
Nahezu alle Standorte halten Informationen/Beratung, Krisenintervention, Einzelgespräche und Sterbebegleitung als Unterstützungsangebote vor.
In HKZ werden zur Ermittlung des psychoonkologischen Betreuungsbedarfs standardisierte Screeninginstrumente eingesetzt.
Der Schwerpunkt der psychoonkologischen Versorgung liegt bei 83 % der Standorte im stationären Bereich.
Der Anteil psychoonkologisch betreuter Melanompatienten betrug im Mittel 25,2 %.
97 % der HKZ gaben an, dass die Zertifizierungsvorgaben die psychoonkologische Versorgung verbessert hat.
71 % der HKZ waren mit der Umsetzung der Anforderungen zufrieden.
SchlussfolgerungenIm Zuge der Zertifizierung von HKZ sind personelle, strukturelle und inhaltliche Voraussetzungen für eine psychoonkologische Versorgung von Hautkrebspatienten geschaffen worden.
Eine mehrheitlich positive Beurteilung des erreichten Standes konnte ermittelt werden.

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