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Die Urininkontinenz der Frau: Einführung in die Diagnostik und Therapie
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Zusammenfassung. Die Urininkontinenz der Frau ist eine häufige Erkrankung, die in allen Lebensabschnitten auftreten kann. Die beiden Hauptformen sind die Belastungsurininkontinenz und die hyperaktive Blase (OAB: overactive bladder), respektive die Dranginkontinenz. Bei der Belastungsurininkontinenz besteht eine muskuläre Schwäche des Beckenbodens, sodass der Harnröhrenverschlussdruck tiefer ist als der intravesikale Druck, worauf es bei Belastung zum Urinverlust kommt. Bei der überaktiven Blase besteht eine Übererregbarkeit der Blase. Die Diagnosestellung erfolgt durch eine Erhebung der Anamnese, eine körperliche Untersuchung, Führen eines Miktions- und Trinkkalenders, Bestimmung des Resturins und einen Infekt Ausschluss. Die Therapie der Belastungsurininkontinenz erfolgt durch eine Physiotherapie des Beckenbodens, Anpassen von Pessaren oder bei Versagen der konservativen Therapie in der Einlage einer suburethralen Schlinge (Goldstandard). Die Therapie der hyperaktiven Blase besteht ebenfalls in physiotherapeutischen Massnahmen, Anticholinergikagabe oder der Verordnung eines beta-3-Adrenozeptoragonist, gegebenenfalls einer intravesikalen Botoxbehandlung bei Therapieversagen. Die Therapie komplexer Inkontinenzformen, zum Beispiel in Kombination mit einer Algurie oder Hämaturie sollte, ebenso wie bei Therapieversagern, durch Spezialisten oder spezialisierte, interdisziplinär orientierte, Zentren erfolgen.
Title: Die Urininkontinenz der Frau: Einführung in die Diagnostik und Therapie
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Zusammenfassung.
Die Urininkontinenz der Frau ist eine häufige Erkrankung, die in allen Lebensabschnitten auftreten kann.
Die beiden Hauptformen sind die Belastungsurininkontinenz und die hyperaktive Blase (OAB: overactive bladder), respektive die Dranginkontinenz.
Bei der Belastungsurininkontinenz besteht eine muskuläre Schwäche des Beckenbodens, sodass der Harnröhrenverschlussdruck tiefer ist als der intravesikale Druck, worauf es bei Belastung zum Urinverlust kommt.
Bei der überaktiven Blase besteht eine Übererregbarkeit der Blase.
Die Diagnosestellung erfolgt durch eine Erhebung der Anamnese, eine körperliche Untersuchung, Führen eines Miktions- und Trinkkalenders, Bestimmung des Resturins und einen Infekt Ausschluss.
Die Therapie der Belastungsurininkontinenz erfolgt durch eine Physiotherapie des Beckenbodens, Anpassen von Pessaren oder bei Versagen der konservativen Therapie in der Einlage einer suburethralen Schlinge (Goldstandard).
Die Therapie der hyperaktiven Blase besteht ebenfalls in physiotherapeutischen Massnahmen, Anticholinergikagabe oder der Verordnung eines beta-3-Adrenozeptoragonist, gegebenenfalls einer intravesikalen Botoxbehandlung bei Therapieversagen.
Die Therapie komplexer Inkontinenzformen, zum Beispiel in Kombination mit einer Algurie oder Hämaturie sollte, ebenso wie bei Therapieversagern, durch Spezialisten oder spezialisierte, interdisziplinär orientierte, Zentren erfolgen.
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