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Die farbkodierte Duplexsonographie der Halslymphknoten

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Die Vaskularisation maligner Tumoren und deren Metastasen wurden bislang bei hepatischen, Nieren-, Hoden-, SchilddrÜsentumoren und Halslymphknoten untersucht und zur Verbesserung der DignitÄtsbeurteilung vorgeschlagen. Die aktuelle erhebliche technische Verbesserung der farbkodierten Duplexsonographie fÜr die Untersuchung kleinster GefÄsse mit geringer StrÖmungsge-schwindigkeit ermÖglicht die Untersuchung der Halslymphknotenstruktur und der Halslymphknotenperfusion anhand der intranodalen GefÄssmuster. Dabei finden selbst GefÄsse bis zu einem Durchmesser von 0,3 mm BerÜcksichtigung. Es wurden 221 zufÄllig ausgewÄhlte Patienten untersucht. Bei 32 Patienten lagen histopathologisch unauffÄllige LymphknotenvergrÖsserungen vor, 62 Patienten hatten nicht neoplastische LymphknotenvergrÖsserungen, 105 wiesen Metastasen maligner epithelialer Tumoren auf, bei 15 Patienten fanden sich maligne Lymphome. Die Diagnosen wurden jeweils mit den histopathologischen Befunden verglichen. Bei 85 von 105 metastatischen Halslymphknoten und bei 10 von 15 malignen Lymphomen fanden sich unregelmÄssig im Lymphknotenstroma verlaufende GefÄsse. Vergleichbare Befunde wurden bei entzÜndlichen oder unauffÄlligen Lymphknoten nicht beobachtet. Bei 8 der 85 Lymphknotenmetastasen waren duplexsonographisch keine Hinweise fÜr eine Lymphknotenmetastase zu erheben. Duplexsonographisches Charakteristikum fÜr hochakut entzÜndliche Lymphknoten ist der perikapsulÄre GefÄssreichtum (11 von 11 Fallen). Die Untersuchung der intranodalen GefÄssverteilung in Lymphknoten verbessert die diagnostische SpezifitÄt gegenÜber Palpation und konventioneller B-Scan-Echographie um 10–15%. Die farbkodierte Duplexsonographie der Halslymphknoten ist eine wesentliche Hilfe fÜr die Operationsindikation in Fallen, in denen keine elektive Indikation zur Halsdissektion vorliegt und in denen die Indikation zu einer Halsexploration wegen der Kleinheit der Knoten, ihrer Lage oder des Allgemeinzustands des Patienten relativ ist.
Title: Die farbkodierte Duplexsonographie der Halslymphknoten
Description:
Die Vaskularisation maligner Tumoren und deren Metastasen wurden bislang bei hepatischen, Nieren-, Hoden-, SchilddrÜsentumoren und Halslymphknoten untersucht und zur Verbesserung der DignitÄtsbeurteilung vorgeschlagen.
Die aktuelle erhebliche technische Verbesserung der farbkodierten Duplexsonographie fÜr die Untersuchung kleinster GefÄsse mit geringer StrÖmungsge-schwindigkeit ermÖglicht die Untersuchung der Halslymphknotenstruktur und der Halslymphknotenperfusion anhand der intranodalen GefÄssmuster.
Dabei finden selbst GefÄsse bis zu einem Durchmesser von 0,3 mm BerÜcksichtigung.
Es wurden 221 zufÄllig ausgewÄhlte Patienten untersucht.
Bei 32 Patienten lagen histopathologisch unauffÄllige LymphknotenvergrÖsserungen vor, 62 Patienten hatten nicht neoplastische LymphknotenvergrÖsserungen, 105 wiesen Metastasen maligner epithelialer Tumoren auf, bei 15 Patienten fanden sich maligne Lymphome.
Die Diagnosen wurden jeweils mit den histopathologischen Befunden verglichen.
Bei 85 von 105 metastatischen Halslymphknoten und bei 10 von 15 malignen Lymphomen fanden sich unregelmÄssig im Lymphknotenstroma verlaufende GefÄsse.
Vergleichbare Befunde wurden bei entzÜndlichen oder unauffÄlligen Lymphknoten nicht beobachtet.
Bei 8 der 85 Lymphknotenmetastasen waren duplexsonographisch keine Hinweise fÜr eine Lymphknotenmetastase zu erheben.
Duplexsonographisches Charakteristikum fÜr hochakut entzÜndliche Lymphknoten ist der perikapsulÄre GefÄssreichtum (11 von 11 Fallen).
Die Untersuchung der intranodalen GefÄssverteilung in Lymphknoten verbessert die diagnostische SpezifitÄt gegenÜber Palpation und konventioneller B-Scan-Echographie um 10–15%.
Die farbkodierte Duplexsonographie der Halslymphknoten ist eine wesentliche Hilfe fÜr die Operationsindikation in Fallen, in denen keine elektive Indikation zur Halsdissektion vorliegt und in denen die Indikation zu einer Halsexploration wegen der Kleinheit der Knoten, ihrer Lage oder des Allgemeinzustands des Patienten relativ ist.

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