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Die sonografische Darstellung des Magens beim Warmblutpferd bei unterschiedlichen Füllungszuständen

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Zusammenfassung Gegenstand und Ziel Ziel der Studie war zu klären, inwieweit sich die sonografische Darstellung des Magens in Abhängigkeit vom Füllungszustand ändert. Material und Methoden In einer prospektiven kontrollierten Studie wurden Warmblutpferde, die zur Gastroskopie vorgestellt wurden, sonografisch beurteilt. Die Untersuchungen fanden im gefütterten Zustand (Messung 1), nach 12 Stunden Nahrungsentzug (Messung 2), nach Luftinsufflation während der Gastroskopie (Messung 3) und nach dem Absaugen der Luft aus dem Magen zum Ende der gastroskopischen Untersuchung (Messung 4) statt. Folgende objektive Parameter wurden erfasst: Anzahl der Interkostalräume (kraniokaudale Ausdehnung) und Ermittlung, in welchen Interkostalräumen der Magen sonografisch darstellbar war, maximale dorsale Ausdehnung des Magens, sonografischer Abstand zwischen Hautoberfläche und Magenwand. Ergebnisse Die Anzahl der Interkostalräume, in denen der Magen sonografisch darstellbar war, betrug für die Messungen 1, 2, 3 (n=32) und 4 (n=15) im Median 7,5 (IQR 3,75), 1,0 (IQR 1,0), 7,0 (IQR 2,0) und 2,0 (IQR 1,0). Die Unterschiede waren zwischen den Messungen 1 und 2 sowie zwischen den Messungen 2 und 3 signifikant. Zwischen den Messungen 1 und 3 bestand kein signifikanter Unterschied. Nach 12-stündigem Nahrungsentzug reduzierte sich die Magengröße gemessen an der Anzahl der Interkostalräume um 75 %. Die maximale dorsale Ausdehnung des Magens betrug für die Messungen 1, 2, 3 (n=32) und 4 (n=15) im Median 38 cm (IQR 15,25), 13 cm (IQR 6,75), 43 cm (IQR 7,00) und 21 cm (IQR 8,00). Die Unterschiede waren zwischen den Messungen 1 und 2 sowie 2 und 3 signifikant. Für den Abstand zwischen Haut und Magenwand wurden für die Messungen 1, 2, 3 (n=32) und 4 (n=15) folgende Mediane ermittelt: 5,8 cm (IQR 2,27), 4,05 cm (IQR 3,05), 4,8 cm (IQR 1,48) und 5,9 cm (IQR 2,90). Hier bestand lediglich zwischen den Messungen 1 und 3 ein signifikanter Unterschied. Schlussfolgerungen und klinische Relevanz Das sonografische Erscheinungsbild des Magens verändert sich entsprechend des Füllungszustandes. Leicht zu bestimmende Parameter sind die kraniokaudale und maximale dorsale Ausdehnung sowie der Abstand zwischen Haut und Magenwand.
Title: Die sonografische Darstellung des Magens beim Warmblutpferd bei unterschiedlichen Füllungszuständen
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Zusammenfassung Gegenstand und Ziel Ziel der Studie war zu klären, inwieweit sich die sonografische Darstellung des Magens in Abhängigkeit vom Füllungszustand ändert.
Material und Methoden In einer prospektiven kontrollierten Studie wurden Warmblutpferde, die zur Gastroskopie vorgestellt wurden, sonografisch beurteilt.
Die Untersuchungen fanden im gefütterten Zustand (Messung 1), nach 12 Stunden Nahrungsentzug (Messung 2), nach Luftinsufflation während der Gastroskopie (Messung 3) und nach dem Absaugen der Luft aus dem Magen zum Ende der gastroskopischen Untersuchung (Messung 4) statt.
Folgende objektive Parameter wurden erfasst: Anzahl der Interkostalräume (kraniokaudale Ausdehnung) und Ermittlung, in welchen Interkostalräumen der Magen sonografisch darstellbar war, maximale dorsale Ausdehnung des Magens, sonografischer Abstand zwischen Hautoberfläche und Magenwand.
Ergebnisse Die Anzahl der Interkostalräume, in denen der Magen sonografisch darstellbar war, betrug für die Messungen 1, 2, 3 (n=32) und 4 (n=15) im Median 7,5 (IQR 3,75), 1,0 (IQR 1,0), 7,0 (IQR 2,0) und 2,0 (IQR 1,0).
Die Unterschiede waren zwischen den Messungen 1 und 2 sowie zwischen den Messungen 2 und 3 signifikant.
Zwischen den Messungen 1 und 3 bestand kein signifikanter Unterschied.
Nach 12-stündigem Nahrungsentzug reduzierte sich die Magengröße gemessen an der Anzahl der Interkostalräume um 75 %.
Die maximale dorsale Ausdehnung des Magens betrug für die Messungen 1, 2, 3 (n=32) und 4 (n=15) im Median 38 cm (IQR 15,25), 13 cm (IQR 6,75), 43 cm (IQR 7,00) und 21 cm (IQR 8,00).
Die Unterschiede waren zwischen den Messungen 1 und 2 sowie 2 und 3 signifikant.
Für den Abstand zwischen Haut und Magenwand wurden für die Messungen 1, 2, 3 (n=32) und 4 (n=15) folgende Mediane ermittelt: 5,8 cm (IQR 2,27), 4,05 cm (IQR 3,05), 4,8 cm (IQR 1,48) und 5,9 cm (IQR 2,90).
Hier bestand lediglich zwischen den Messungen 1 und 3 ein signifikanter Unterschied.
Schlussfolgerungen und klinische Relevanz Das sonografische Erscheinungsbild des Magens verändert sich entsprechend des Füllungszustandes.
Leicht zu bestimmende Parameter sind die kraniokaudale und maximale dorsale Ausdehnung sowie der Abstand zwischen Haut und Magenwand.

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