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Zur Kenntnis der Chrom(II)‐Salze und des Chrom(II)‐oxyds, II

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AbstractDie in der älteren Literatur als Chrom(II)‐oxyd beschriebenen, durch Oxydation von Chromamalgam erhältlichen Produkte sind röntgenamorph, in ihrer Zusammensetzung undefiniert und enthalten stets noch reichlich Quecksilber. Als Chrom(II)‐oxyd sind sie aus der Literatur zu streichen. — Die thermische Zersetzung von Chrom(II)‐oxalat und Chrom(II)‐formiat i. Hochvak. bei Temperaturen bis 800° führt zu Rückständen der Zusammensetzung CrO1.5–1.32. Vorsichtige Trocknung von Cr(OH)2 ergibt ein Produkt der Zusammensetzung CrO1.08·0.33 H2O, das bei weiterem Erwärmen nur noch Wasserstoff abgibt. Chrom(II)‐oxyd entsteht jedoch, wenn man Chromhexacarbonyl bei 250 bis 550° i. Hochvak. zersetzt. Das Produkt ist in kochender konz. Salzsäure oder heißer konz. Schwefelsäure unlöslich und zeigt im Pulverdiagramm nur die Linien des Steinsalzgitters mit einer Identitätsperiode von 4.12 Å, die nahezu mit jener des ebenfalls kubischen CrN übereinstimmt. Oberhalb von 700° zersetzt sich die Substanz rasch unter Disproportionierung.
Title: Zur Kenntnis der Chrom(II)‐Salze und des Chrom(II)‐oxyds, II
Description:
AbstractDie in der älteren Literatur als Chrom(II)‐oxyd beschriebenen, durch Oxydation von Chromamalgam erhältlichen Produkte sind röntgenamorph, in ihrer Zusammensetzung undefiniert und enthalten stets noch reichlich Quecksilber.
Als Chrom(II)‐oxyd sind sie aus der Literatur zu streichen.
— Die thermische Zersetzung von Chrom(II)‐oxalat und Chrom(II)‐formiat i.
Hochvak.
bei Temperaturen bis 800° führt zu Rückständen der Zusammensetzung CrO1.
5–1.
32.
Vorsichtige Trocknung von Cr(OH)2 ergibt ein Produkt der Zusammensetzung CrO1.
08·0.
33 H2O, das bei weiterem Erwärmen nur noch Wasserstoff abgibt.
Chrom(II)‐oxyd entsteht jedoch, wenn man Chromhexacarbonyl bei 250 bis 550° i.
Hochvak.
zersetzt.
Das Produkt ist in kochender konz.
Salzsäure oder heißer konz.
Schwefelsäure unlöslich und zeigt im Pulverdiagramm nur die Linien des Steinsalzgitters mit einer Identitätsperiode von 4.
12 Å, die nahezu mit jener des ebenfalls kubischen CrN übereinstimmt.
Oberhalb von 700° zersetzt sich die Substanz rasch unter Disproportionierung.

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