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Erfolgreiche Behandlung von Hirnmetastasen bei Mamma-Karzinom mit nicht liquorgängigen Zytostatika und Hormonen

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Bei 11 Patientinnen mit Mamma-Karzinom (Alter 36–60 Jahre) und computertomographisch nachgewiesener HM wurde eine kombinierte agressive Chemo-Hormon-Therapie durchgeführt. Im Mittel wurden 7 Zyklen mit 5-Fluorouracil 500 mg/m2 i.v. Tag 1 +8, ADM 50 mg/m2 i.v. Tag 1, Cyclophosphamid 500 mg/m2 Tag 1 alle 4 Wochen sowie TXF 20 mg/Tag per os verabreicht. 3 prämenopausale Patientinnen wurden im Intervall ovarektomiert. 3 solitäre HM wurden zweimal subtotal und einmal total operativ entfernt, einmal war wegen Hydrocephalus occlusus ein Shunt notwendig. Keine der Patientinnen wurde primär hirnbestrahlt. Bei 10 von 11 Patientinnen wurde eine Remission erzielt, davon 9 komplette Remissionen (CR). Eine Patientin mit partieller Remission (PR) sowie eine mit Progression sind 6 bzw. 5 Monate nach HM verstorben. Die mediane Remissionsdauer beträgt 12 (5–43) Monate. Die mediane Überlebenszeit betrug von der HM 15 (5–44) Monate und von der primären Mamma-Karzinom-Diagnose 46 (26–142) Monate. Die kumulative Überlebenswahrscheinlichkeit betrug für 12 Monate 63%. 4 Patientinnen lebten länger als 18 Monate von der HM-Diagnose. Im Rezidiv konnte durch Strahlentherapie nochmals eine CR und eine PR erzielt werden. HM bei Mamma-Ca haben mittels aggressiver Chemo- und Hormon-therapie eine ähnliche Prognose wie die extrazerebrale viszerale Meta-stasierung.
Title: Erfolgreiche Behandlung von Hirnmetastasen bei Mamma-Karzinom mit nicht liquorgängigen Zytostatika und Hormonen
Description:
Bei 11 Patientinnen mit Mamma-Karzinom (Alter 36–60 Jahre) und computertomographisch nachgewiesener HM wurde eine kombinierte agressive Chemo-Hormon-Therapie durchgeführt.
Im Mittel wurden 7 Zyklen mit 5-Fluorouracil 500 mg/m2 i.
v.
Tag 1 +8, ADM 50 mg/m2 i.
v.
Tag 1, Cyclophosphamid 500 mg/m2 Tag 1 alle 4 Wochen sowie TXF 20 mg/Tag per os verabreicht.
3 prämenopausale Patientinnen wurden im Intervall ovarektomiert.
3 solitäre HM wurden zweimal subtotal und einmal total operativ entfernt, einmal war wegen Hydrocephalus occlusus ein Shunt notwendig.
Keine der Patientinnen wurde primär hirnbestrahlt.
Bei 10 von 11 Patientinnen wurde eine Remission erzielt, davon 9 komplette Remissionen (CR).
Eine Patientin mit partieller Remission (PR) sowie eine mit Progression sind 6 bzw.
5 Monate nach HM verstorben.
Die mediane Remissionsdauer beträgt 12 (5–43) Monate.
Die mediane Überlebenszeit betrug von der HM 15 (5–44) Monate und von der primären Mamma-Karzinom-Diagnose 46 (26–142) Monate.
Die kumulative Überlebenswahrscheinlichkeit betrug für 12 Monate 63%.
4 Patientinnen lebten länger als 18 Monate von der HM-Diagnose.
Im Rezidiv konnte durch Strahlentherapie nochmals eine CR und eine PR erzielt werden.
HM bei Mamma-Ca haben mittels aggressiver Chemo- und Hormon-therapie eine ähnliche Prognose wie die extrazerebrale viszerale Meta-stasierung.

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