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Alkoholpolitik der Schweiz: Wein, Wirtschaft und individuelle Freiheit
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Zusammenfassung: Zielsetzung: Die dritte Ausgabe des Buchs „Alkohol: Kein gewöhnliches Konsumgut“ schlägt kosteneffektive, wirksame Maßnahmen zur Reduktion des Alkoholkonsums und dessen Folgen vor. Die Umsetzung dieser Maßnahmen wird aus Schweizer Sicht eingeschätzt. Methodik: Aktuelle Entwicklungen und Praktiken in der Schweiz werden unter folgenden Aspekten untersucht: a) Monitoring des Alkoholkonsums und dessen Folgen, b) Alkoholmonopol und Alkoholgesetzgebung, c) Steuern und Preise, d) Einschränkung der Verfügbarkeit, e) Marketing und f) Regelungen im Straßenverkehr. Ergebnisse: In der Schweiz gibt es nur ein eingeschränktes Monitoring des Konsums und dessen Folgen. Das Alkoholmonopol und dessen Verwaltung mit vormals gesundheitspolitischer Ausrichtung wurde praktisch abgeschafft. Spezifische gesundheitspolitisch motivierte Steuern existieren nur für Spirituosen und Alcopops, die Steuern auf Bier sind gering. Auf Wein werden außer der Mehrwertsteuer keine Steuern erhoben. Die Einschränkung der Verfügbarkeit ist kantonal geregelt und betrifft nur wenige Kantone. Im digitalen Markt werden Altersbeschränkungen kaum eingehalten. Einzig im Straßenverkehr bestehen Regulierungen, die den Forderungen aus „Alkohol: Kein gewöhnliches Konsumgut“ annähernd entsprechen. Schlussfolgerungen: In der Schweiz werden kosteneffektive und wirksame alkoholpolitische Maßnahmen nicht vorangetrieben, sondern gar eher abgebaut. Insgesamt sind die existierenden Maßnahmen kaum darauf ausgerichtet, die alkoholbedingte Krankheitslast in der Schweiz zu reduzieren.
Title: Alkoholpolitik der Schweiz: Wein, Wirtschaft und individuelle Freiheit
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Zusammenfassung: Zielsetzung: Die dritte Ausgabe des Buchs „Alkohol: Kein gewöhnliches Konsumgut“ schlägt kosteneffektive, wirksame Maßnahmen zur Reduktion des Alkoholkonsums und dessen Folgen vor.
Die Umsetzung dieser Maßnahmen wird aus Schweizer Sicht eingeschätzt.
Methodik: Aktuelle Entwicklungen und Praktiken in der Schweiz werden unter folgenden Aspekten untersucht: a) Monitoring des Alkoholkonsums und dessen Folgen, b) Alkoholmonopol und Alkoholgesetzgebung, c) Steuern und Preise, d) Einschränkung der Verfügbarkeit, e) Marketing und f) Regelungen im Straßenverkehr.
Ergebnisse: In der Schweiz gibt es nur ein eingeschränktes Monitoring des Konsums und dessen Folgen.
Das Alkoholmonopol und dessen Verwaltung mit vormals gesundheitspolitischer Ausrichtung wurde praktisch abgeschafft.
Spezifische gesundheitspolitisch motivierte Steuern existieren nur für Spirituosen und Alcopops, die Steuern auf Bier sind gering.
Auf Wein werden außer der Mehrwertsteuer keine Steuern erhoben.
Die Einschränkung der Verfügbarkeit ist kantonal geregelt und betrifft nur wenige Kantone.
Im digitalen Markt werden Altersbeschränkungen kaum eingehalten.
Einzig im Straßenverkehr bestehen Regulierungen, die den Forderungen aus „Alkohol: Kein gewöhnliches Konsumgut“ annähernd entsprechen.
Schlussfolgerungen: In der Schweiz werden kosteneffektive und wirksame alkoholpolitische Maßnahmen nicht vorangetrieben, sondern gar eher abgebaut.
Insgesamt sind die existierenden Maßnahmen kaum darauf ausgerichtet, die alkoholbedingte Krankheitslast in der Schweiz zu reduzieren.
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