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Der Zusammenhang zwischen Sucht und Schlaf: Grundlagen der Schlafregulation

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Fragestellung: Drogen greifen als psychotrope Substanzen in aktivierende oder hemmende Systeme des zentralen Nervensystems ein und können somit Einfluss auf die Schlafregulation nehmen. Gegenstand dieser Arbeit ist die Darstellung des Einflusses verschiedener Substanzen auf den Schlaf. Einleitend soll ein Überblick über wichtige Schlafcharakteristika und Schlafregulationsmechanismen gegeben werden. Ergebnisse: Schlaf wird anhand charakteristischer elektroenzephalographischer Merkmale in einzelne Stadien eingeteilt, die in bestimmter Weise während der Nacht durchlaufen werden. Bei der Schlafregulation werden Mechanismen der Wachheit, der Schlafinduktion und des Wechsels zwischen REM- und non-REM-Schlaf unterschieden. Für die Regulation ist ein Netzwerk spezialisierter Kerngebiete des Gehirns verantwortlich, in dem das Aufsteigende retikuläre aktivierende System, Raphe-Kerne, Locus coeruleus, ventrolaterale präoptische Nucleus, der tuberomammilläre Nucleus und die laterodorsalen und pedunculopontinen tegmentalen Nuclei beteiligt sind. Die Interaktion dieser Kerngebiete wird durch Neurotransmitter wie Acetylcholin, Noradrenalin, Serotonin, Dopamin, GABA, Histamin, Orexin und Adenosin vermittelt. Die Regulation unterliegt einerseits der wechselseitigen Inhibition der Zentren wie auch circadianen Taktgebern. Schlussfolgerung: Externe Einflussnahme auf die Interaktion dieser Neurotransmitter führt zu Veränderungen der Schlafarchitektur und könnte den Ansatzpunkt verschiedener schlafstörender oder -fördernder Substanzen darstellen.
Title: Der Zusammenhang zwischen Sucht und Schlaf: Grundlagen der Schlafregulation
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Fragestellung: Drogen greifen als psychotrope Substanzen in aktivierende oder hemmende Systeme des zentralen Nervensystems ein und können somit Einfluss auf die Schlafregulation nehmen.
Gegenstand dieser Arbeit ist die Darstellung des Einflusses verschiedener Substanzen auf den Schlaf.
Einleitend soll ein Überblick über wichtige Schlafcharakteristika und Schlafregulationsmechanismen gegeben werden.
Ergebnisse: Schlaf wird anhand charakteristischer elektroenzephalographischer Merkmale in einzelne Stadien eingeteilt, die in bestimmter Weise während der Nacht durchlaufen werden.
Bei der Schlafregulation werden Mechanismen der Wachheit, der Schlafinduktion und des Wechsels zwischen REM- und non-REM-Schlaf unterschieden.
Für die Regulation ist ein Netzwerk spezialisierter Kerngebiete des Gehirns verantwortlich, in dem das Aufsteigende retikuläre aktivierende System, Raphe-Kerne, Locus coeruleus, ventrolaterale präoptische Nucleus, der tuberomammilläre Nucleus und die laterodorsalen und pedunculopontinen tegmentalen Nuclei beteiligt sind.
Die Interaktion dieser Kerngebiete wird durch Neurotransmitter wie Acetylcholin, Noradrenalin, Serotonin, Dopamin, GABA, Histamin, Orexin und Adenosin vermittelt.
Die Regulation unterliegt einerseits der wechselseitigen Inhibition der Zentren wie auch circadianen Taktgebern.
Schlussfolgerung: Externe Einflussnahme auf die Interaktion dieser Neurotransmitter führt zu Veränderungen der Schlafarchitektur und könnte den Ansatzpunkt verschiedener schlafstörender oder -fördernder Substanzen darstellen.

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