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Neutralität der Medien als Systembedingung? Massenmedien und Politik aus den Perspektiven von Systemtheorie und Politischer Ökonomie

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ZusammenfassungPolitik in der modernen Gesellschaft ist in der Regel eine massenme­dial vermittelte Veranstaltung. Theorien der Politik und politische Theorien dürfen sich diesem Umstand nicht verschließen. Eine der Hauptaufgaben der politischen Kommu­nikationsforschungist es, das Verhältnis zwischen Politik, Bürgern und Medien zu ana­lysieren. Wir argumentieren zunächst, dass das in der Medien- und Kommunikations­wissenschaft verbreitete Nachrichtenwertkonzept dafür spricht, dass profitorientierte Medienuntemehmen in ihrer politischen Berichterstattung um Neutralität bemüht sein müssten. Medienunternehmen sind grundsätzlich keinen Anreizen ausgesetzt, selbst politisch zu steuern. In ihrer Agenda-Setting-Funktion für das politische System und die Öffentlichkeit geben die Medien Themen zur Kommunikation vor und strukturie­ren so eine politische Agenda. Sie sorgen für einen steten Kommunikationsfluss und Anschlusskommunikationen. Durch ihre Vielfalt können sie verschiedene Meinungen stärken und so politische Debatten quasi als Stellvertreter führen, aber nicht mit dem Ziel der Beendigung aller Konflikte, sondern auf eine Weise, die weitere politische Kommunikationen und die Bereitschaft zu deren Rezeption weiterhin erhält.
Title: Neutralität der Medien als Systembedingung? Massenmedien und Politik aus den Perspektiven von Systemtheorie und Politischer Ökonomie
Description:
ZusammenfassungPolitik in der modernen Gesellschaft ist in der Regel eine massenme­dial vermittelte Veranstaltung.
Theorien der Politik und politische Theorien dürfen sich diesem Umstand nicht verschließen.
Eine der Hauptaufgaben der politischen Kommu­nikationsforschungist es, das Verhältnis zwischen Politik, Bürgern und Medien zu ana­lysieren.
Wir argumentieren zunächst, dass das in der Medien- und Kommunikations­wissenschaft verbreitete Nachrichtenwertkonzept dafür spricht, dass profitorientierte Medienuntemehmen in ihrer politischen Berichterstattung um Neutralität bemüht sein müssten.
Medienunternehmen sind grundsätzlich keinen Anreizen ausgesetzt, selbst politisch zu steuern.
In ihrer Agenda-Setting-Funktion für das politische System und die Öffentlichkeit geben die Medien Themen zur Kommunikation vor und strukturie­ren so eine politische Agenda.
Sie sorgen für einen steten Kommunikationsfluss und Anschlusskommunikationen.
Durch ihre Vielfalt können sie verschiedene Meinungen stärken und so politische Debatten quasi als Stellvertreter führen, aber nicht mit dem Ziel der Beendigung aller Konflikte, sondern auf eine Weise, die weitere politische Kommunikationen und die Bereitschaft zu deren Rezeption weiterhin erhält.

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