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CT-gesteuerte Stanzbiopsien im Kopf-Hals-Bereich : eine retrospektive, single-center Studie über die diagnostische Eigenschaft und Sicherheit dieses Verfahrens
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Hintergrund: Obwohl die Kernnadelbiopsie zu einem wichtigen Instrument in der minimalinvasiven Gewebeentnahme und -diagnostik geworden ist, gibt es immer noch wenige Studien über Stanzbiopsien bei Kopf-Hals-Tumoren.
Zweck: Die retrospektive Bewertung der Ergebnisse sowie der klinischen Rolle der computertomographisch (CT) – gesteuerten perkutanen Kernnadelbiopsie von Kopf- und Halstumoren mit dem Schwerpunkt auf Sicherheit und Zuverlässigkeit.
Material und Methoden: In dieser retrospektiven, monozentrischen Studie von 04/2007 bis 12/2021 wurden 156 Stanzbiopsien ausgewertet und zusätzlich in suprahyoidale und infrahyoidale Subgruppen separat analysiert. Die Qualität und die Ergebnisse der histologischen Gewebeproben wurden mit der finalen Diagnose nach einem sechs-monatigen Follow-up verglichen, um die Eigenschaften der CT-gesteuerten Stanzbiopsie als diagnostische Testmethode zu bewerten. Erfasst wurden das Alter und Geschlecht der Patienten, maligne Vorerkrankungen sowie aufgetretene Komplikationen und angefallene Strahlenbelastung bei der Prozedur.
Ergebnisse: 156 Biopsien von 150 Patienten (Durchschnittsalter 56 Jahre ± 17; 89 Männer) wurden ausgewertet. Bei 57,3 % (86/150) der Patienten lag ein Malignom vor. 55,1 % (86/156) der Läsionen wurden über einen infrahyoidalen Zugangswegs erreicht. 92,9 % (145/156) der Biopsien lieferten ein eindeutiges Ergebnis. Es gab kein falsch-positives Ergebnis und 4 falsch-negative Ergebnisse, sodass die Rate der Falsch-Negativen insgesamt 2,7 % (4/145) und die diagnostische Ausbeute insgesamt 90,4 % (141/156) betrug. Es traten neun punktionsbedingte Komplikationen auf (9/156 - 5,7 %). Bei keiner der Komplikationen war eine erneute Intervention erforderlich. Das durchschnittliche Dosislängenprodukt betrug 311,3 mGy x cm.
Schlussfolgerung: CT-gesteuerte Kernnadelbiopsien von Kopf- und Halstumoren zeigten hervorragende Ergebnisse mit hoher diagnostischer Genauigkeit und klinischer Sicherheit.
Title: CT-gesteuerte Stanzbiopsien im Kopf-Hals-Bereich : eine retrospektive, single-center Studie über die diagnostische Eigenschaft und Sicherheit dieses Verfahrens
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Hintergrund: Obwohl die Kernnadelbiopsie zu einem wichtigen Instrument in der minimalinvasiven Gewebeentnahme und -diagnostik geworden ist, gibt es immer noch wenige Studien über Stanzbiopsien bei Kopf-Hals-Tumoren.
Zweck: Die retrospektive Bewertung der Ergebnisse sowie der klinischen Rolle der computertomographisch (CT) – gesteuerten perkutanen Kernnadelbiopsie von Kopf- und Halstumoren mit dem Schwerpunkt auf Sicherheit und Zuverlässigkeit.
Material und Methoden: In dieser retrospektiven, monozentrischen Studie von 04/2007 bis 12/2021 wurden 156 Stanzbiopsien ausgewertet und zusätzlich in suprahyoidale und infrahyoidale Subgruppen separat analysiert.
Die Qualität und die Ergebnisse der histologischen Gewebeproben wurden mit der finalen Diagnose nach einem sechs-monatigen Follow-up verglichen, um die Eigenschaften der CT-gesteuerten Stanzbiopsie als diagnostische Testmethode zu bewerten.
Erfasst wurden das Alter und Geschlecht der Patienten, maligne Vorerkrankungen sowie aufgetretene Komplikationen und angefallene Strahlenbelastung bei der Prozedur.
Ergebnisse: 156 Biopsien von 150 Patienten (Durchschnittsalter 56 Jahre ± 17; 89 Männer) wurden ausgewertet.
Bei 57,3 % (86/150) der Patienten lag ein Malignom vor.
55,1 % (86/156) der Läsionen wurden über einen infrahyoidalen Zugangswegs erreicht.
92,9 % (145/156) der Biopsien lieferten ein eindeutiges Ergebnis.
Es gab kein falsch-positives Ergebnis und 4 falsch-negative Ergebnisse, sodass die Rate der Falsch-Negativen insgesamt 2,7 % (4/145) und die diagnostische Ausbeute insgesamt 90,4 % (141/156) betrug.
Es traten neun punktionsbedingte Komplikationen auf (9/156 - 5,7 %).
Bei keiner der Komplikationen war eine erneute Intervention erforderlich.
Das durchschnittliche Dosislängenprodukt betrug 311,3 mGy x cm.
Schlussfolgerung: CT-gesteuerte Kernnadelbiopsien von Kopf- und Halstumoren zeigten hervorragende Ergebnisse mit hoher diagnostischer Genauigkeit und klinischer Sicherheit.
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