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Konferenzberichte
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Die Veranstalter*innen Norman Kasper (Halle/S.), Jana Kittelmann (Halle/S.), Jochen Strobel (Marburg) und Robert Vellusig (Graz) hatten an die Philipps-Universität Marburg geladen, um sich gemeinsam dem Medium ,Brief‘ in seinem Wesen zwischen Gebrauchstext und Literatur,
seiner Funktionsweise als ,,sozialem Distanzregulator“ und in seiner Eigenart als Objekt multiperspektivisch zu nähern. Dabei sollte diese Kommunikationsform auf Konstanten sowie Entwicklungslinien in ihrer mehrere Jahrtausende währenden Geschichte untersucht werden. Zu diesem
Zweck trafen sich Briefforschende verschiedener Disziplinen, die Brief und Briefkommunikation von der Antike bis zur Gegenwart hin anhand signifikanter Beispiele auf Aspekte wie etwa Kommunikationsvoraussetzungen und -funktionen, Sprachspiele, Denk- und Schreibräume, Distanzmarker und
Rezeptionsmöglichkeiten betrachteten. Zugleich standen Fragen nach dem Werkstatus bzw. der Relation von Briefen zu Werken sowie das inszenatorische Potenzial von Briefen zur Diskussion. Eine Kulturgeschichte des Briefs sei, so Robert Vellusig, immer auch Teil einer Kulturgeschichte zwischenmenschlicher
Umgangsformen.
Title: Konferenzberichte
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Die Veranstalter*innen Norman Kasper (Halle/S.
), Jana Kittelmann (Halle/S.
), Jochen Strobel (Marburg) und Robert Vellusig (Graz) hatten an die Philipps-Universität Marburg geladen, um sich gemeinsam dem Medium ,Brief‘ in seinem Wesen zwischen Gebrauchstext und Literatur,
seiner Funktionsweise als ,,sozialem Distanzregulator“ und in seiner Eigenart als Objekt multiperspektivisch zu nähern.
Dabei sollte diese Kommunikationsform auf Konstanten sowie Entwicklungslinien in ihrer mehrere Jahrtausende währenden Geschichte untersucht werden.
Zu diesem
Zweck trafen sich Briefforschende verschiedener Disziplinen, die Brief und Briefkommunikation von der Antike bis zur Gegenwart hin anhand signifikanter Beispiele auf Aspekte wie etwa Kommunikationsvoraussetzungen und -funktionen, Sprachspiele, Denk- und Schreibräume, Distanzmarker und
Rezeptionsmöglichkeiten betrachteten.
Zugleich standen Fragen nach dem Werkstatus bzw.
der Relation von Briefen zu Werken sowie das inszenatorische Potenzial von Briefen zur Diskussion.
Eine Kulturgeschichte des Briefs sei, so Robert Vellusig, immer auch Teil einer Kulturgeschichte zwischenmenschlicher
Umgangsformen.
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