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Das Zwischen der Kulturen. Zur Bestimmung interkultureller Literatur
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In der heutigen globalisierten Welt kommt interkultureller Literatur immer mehr Bedeutung
zu. Sie stellt das Leben von Menschen dar, die in einer multilingualen und multikulturellen
Umgebung agieren. Franco Biondi übt Kritik an einfachen Kategorisierungen und spricht sich
für ein Verständnis aus, das das „Mit“ der Kulturen hervorhebt. Interkulturalität umfasst neben
dem „Dazwischen“ auch hybride Identitäten, wie sie unter anderem von Homi K. Bhabha im
Konzept des „Dritten Raums“ beschrieben werden. Diese Literatur stellt Zugehörigkeit,
Migration und Identitätsfragen dar und zeigt kulturelle Überschneidungen auf, ohne Kulturen
als definierte Einheiten zu betrachten.
In Deutschland entwickelte sich die interkulturelle Literatur von der Gastarbeiterliteratur zu
einer vielfältigen ästhetischen Literaturform. Es bleibt herausfordernd, interkulturelle Literatur
nicht nur als Randerscheinung, sondern als einen wesentlichen Bestandteil der deutschen
Literatur zu sehen. In dem Aufsatz wird eine differenzierte literaturwissenschaftliche
Betrachtung gefordert und interkulturelle Literatur als Chance für eine offene, vielfältige
Kultur angesehen, die über nationale Grenzen hinausreicht. Daher wird im Folgenden
untersucht, wie hybride Literatur einen vertieften Zugang zu diesem „Dazwischen“ bietet und
welche Relevanz das Konzept der Interkulturalität für die gegenwärtige Literaturwissenschaft
hat.
Title: Das Zwischen der Kulturen. Zur Bestimmung interkultureller Literatur
Description:
In der heutigen globalisierten Welt kommt interkultureller Literatur immer mehr Bedeutung
zu.
Sie stellt das Leben von Menschen dar, die in einer multilingualen und multikulturellen
Umgebung agieren.
Franco Biondi übt Kritik an einfachen Kategorisierungen und spricht sich
für ein Verständnis aus, das das „Mit“ der Kulturen hervorhebt.
Interkulturalität umfasst neben
dem „Dazwischen“ auch hybride Identitäten, wie sie unter anderem von Homi K.
Bhabha im
Konzept des „Dritten Raums“ beschrieben werden.
Diese Literatur stellt Zugehörigkeit,
Migration und Identitätsfragen dar und zeigt kulturelle Überschneidungen auf, ohne Kulturen
als definierte Einheiten zu betrachten.
In Deutschland entwickelte sich die interkulturelle Literatur von der Gastarbeiterliteratur zu
einer vielfältigen ästhetischen Literaturform.
Es bleibt herausfordernd, interkulturelle Literatur
nicht nur als Randerscheinung, sondern als einen wesentlichen Bestandteil der deutschen
Literatur zu sehen.
In dem Aufsatz wird eine differenzierte literaturwissenschaftliche
Betrachtung gefordert und interkulturelle Literatur als Chance für eine offene, vielfältige
Kultur angesehen, die über nationale Grenzen hinausreicht.
Daher wird im Folgenden
untersucht, wie hybride Literatur einen vertieften Zugang zu diesem „Dazwischen“ bietet und
welche Relevanz das Konzept der Interkulturalität für die gegenwärtige Literaturwissenschaft
hat.
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