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Balint-Psychodrama – Die Bedeutung des Körpers in der Balint-Arbeit*
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Zusammenfassung
Der Autor gibt einem kurzen Überblick über den Stellenwert des
Körpers in Freuds Gedanken und die Bedeutung, die Michael Balint dem
Körper in seiner Arbeit als Psychoanalytiker beimaß; dann geht
er der Frage nach, welchen Stellenwert der Körper in der Balint-Arbeit
einnimmt.
In den 1970-er Jahren hat die französische Psychoanalytikerin und
Psychodramatikerin Anne Caïn das Balint-Psychodrama entwickelt, eine
Methode, die Balint-Arbeit mit dem psychoanalytischen Psychodrama verbindet. Ein
wesentlicher Aspekt liegt in der Wiedereinführung des Körpers in
die Balint-Arbeit, weshalb sich die Methode hervorragend für die Aus-
und Weiterbildung von Ärzten, Psychologen und Menschen in anderen
helfenden Berufen anbietet.
Ein klinisches Beispiel einer Balint-Psychodramasitzung beschreibt diesen Prozess
der Mobilisierung des Körpers, der das Wiederauftauchen eines
verschütteten motorischen Gedächtnisses und das der Affekte
fördert. Das Durchlaufen des psychodramatischen Spiels mit seinen
Rollenwechseln und das Wiedererleben einer rekonstruierten Szene aus dem
Berufsleben fördern die Identifikationsphänomene des Referenten,
die die Grundlage für jedes emotionale Verständnis des Patienten
bilden; sie ermöglichen das Wiederentdecken von
Körpererfahrungen, die an der Gegenübertragung des Referenten
beteiligt sind.
Title: Balint-Psychodrama – Die Bedeutung des Körpers in der
Balint-Arbeit*
Description:
Zusammenfassung
Der Autor gibt einem kurzen Überblick über den Stellenwert des
Körpers in Freuds Gedanken und die Bedeutung, die Michael Balint dem
Körper in seiner Arbeit als Psychoanalytiker beimaß; dann geht
er der Frage nach, welchen Stellenwert der Körper in der Balint-Arbeit
einnimmt.
In den 1970-er Jahren hat die französische Psychoanalytikerin und
Psychodramatikerin Anne Caïn das Balint-Psychodrama entwickelt, eine
Methode, die Balint-Arbeit mit dem psychoanalytischen Psychodrama verbindet.
Ein
wesentlicher Aspekt liegt in der Wiedereinführung des Körpers in
die Balint-Arbeit, weshalb sich die Methode hervorragend für die Aus-
und Weiterbildung von Ärzten, Psychologen und Menschen in anderen
helfenden Berufen anbietet.
Ein klinisches Beispiel einer Balint-Psychodramasitzung beschreibt diesen Prozess
der Mobilisierung des Körpers, der das Wiederauftauchen eines
verschütteten motorischen Gedächtnisses und das der Affekte
fördert.
Das Durchlaufen des psychodramatischen Spiels mit seinen
Rollenwechseln und das Wiedererleben einer rekonstruierten Szene aus dem
Berufsleben fördern die Identifikationsphänomene des Referenten,
die die Grundlage für jedes emotionale Verständnis des Patienten
bilden; sie ermöglichen das Wiederentdecken von
Körpererfahrungen, die an der Gegenübertragung des Referenten
beteiligt sind.
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