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Über die Verbreitung, Ökologie und systematische Gliederung der Eichen‐Hainbuchenwälder in Slowenien

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AbstractNach kurzen Angaben über die physiographischen Gegebenheiten des Landes Slowenien behandelt Verf. die chorologischen und ökologischen Verhältnisse des Eichen–Hainbuchenwaldes. Dieser bedeckt heutzutage nur noch 8–10% der gesamten Waldfläche (der Rotbuchenwald 35%) und erreicht seine größte Verbreitung in der planaren und kollinen Stufe des vordinarischen und voralpinen Gebietes, jedoch werden seine besten ursprünglichen Standorte seit altersher landwirtschaftlich genutzt. Auch die Restbestände dieses Waldes stehen unter stärkstem wirtschaftlichem Druck und sind größtenteils zum Ausschlagwald herabgewirtschaftet. Andererseits ist es der Rotbuchenwald, der das Querco‐Carpinetum allenseits umgibt und es in horizontaler und vertikaler Richtung einengt und verdrängt. Von SO gegen NW geht der Eichen–Hainbuchenwald oberflächig zurück zugunsten des überaus konkurrenzfähigen Rotbuchenwaldes.Infolge einer übertriebenen Streunutzung wird das Querco‐Carpinetum zunächst in rotbuchen‐ und allmählich in rotkiefenreiche Bestände umgewandelt, die nach Schlag in eine Calluna‐Heide übergehen. Die Eichen–Hainbuchenwald‐Standorte sind überall buchen‐ und teilweise auch fichtenfähig.In systematischer Hinsicht zerlegt Verf. das ursprünglich zu weit gefaßte Querco‐Carpinetum in drei eigene Assoziationen, die räumlich enger umgrenzte und ökologisch einheitlichere Vegetationsgebilde darstellen und die sich auch für die Bewirtschaftung besser eignen: Asperulo‐Carpinetum, Luzulo‐Carpinetum und Robori‐Carpinetum. Die Selbständigkeit dieser Assoziationen wird anhand einer Vergleichstabelle einwandfrei bewiesen. Es ist vor allem das Asperulo‐Carpinetum, das sich durch sein reiches floristisches Inventar stark behauptet und auf karbonathaltigem Boden stockt. Das Luzulo‐Carpinetum ist artenarm und an sauren Boden gebunden, während das Robori‐Carpinetum grundwassernahe Unterlage verlangt.
Title: Über die Verbreitung, Ökologie und systematische Gliederung der Eichen‐Hainbuchenwälder in Slowenien
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AbstractNach kurzen Angaben über die physiographischen Gegebenheiten des Landes Slowenien behandelt Verf.
die chorologischen und ökologischen Verhältnisse des Eichen–Hainbuchenwaldes.
Dieser bedeckt heutzutage nur noch 8–10% der gesamten Waldfläche (der Rotbuchenwald 35%) und erreicht seine größte Verbreitung in der planaren und kollinen Stufe des vordinarischen und voralpinen Gebietes, jedoch werden seine besten ursprünglichen Standorte seit altersher landwirtschaftlich genutzt.
Auch die Restbestände dieses Waldes stehen unter stärkstem wirtschaftlichem Druck und sind größtenteils zum Ausschlagwald herabgewirtschaftet.
Andererseits ist es der Rotbuchenwald, der das Querco‐Carpinetum allenseits umgibt und es in horizontaler und vertikaler Richtung einengt und verdrängt.
Von SO gegen NW geht der Eichen–Hainbuchenwald oberflächig zurück zugunsten des überaus konkurrenzfähigen Rotbuchenwaldes.
Infolge einer übertriebenen Streunutzung wird das Querco‐Carpinetum zunächst in rotbuchen‐ und allmählich in rotkiefenreiche Bestände umgewandelt, die nach Schlag in eine Calluna‐Heide übergehen.
Die Eichen–Hainbuchenwald‐Standorte sind überall buchen‐ und teilweise auch fichtenfähig.
In systematischer Hinsicht zerlegt Verf.
das ursprünglich zu weit gefaßte Querco‐Carpinetum in drei eigene Assoziationen, die räumlich enger umgrenzte und ökologisch einheitlichere Vegetationsgebilde darstellen und die sich auch für die Bewirtschaftung besser eignen: Asperulo‐Carpinetum, Luzulo‐Carpinetum und Robori‐Carpinetum.
Die Selbständigkeit dieser Assoziationen wird anhand einer Vergleichstabelle einwandfrei bewiesen.
Es ist vor allem das Asperulo‐Carpinetum, das sich durch sein reiches floristisches Inventar stark behauptet und auf karbonathaltigem Boden stockt.
Das Luzulo‐Carpinetum ist artenarm und an sauren Boden gebunden, während das Robori‐Carpinetum grundwassernahe Unterlage verlangt.

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