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Die Zukunft des MINT-Unterrichts aus der Perspektive der Schulpraxis

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ZusammenfassungAngesichts der rasanten technologischen Entwicklungen der letzten Jahre können wir heute nur erahnen, wie sich unsere Lebenswelt und damit auch der Unterricht entwickeln. Sicher ist jedoch, dass digitale Technologien die Zukunft des Unterrichts mitbestimmen. Ein von Politik und Wissenschaft initiiertes Modell zur Beschreibung der notwendigen Kompetenzen stellt der Europäische Referenzrahmen für die digitale Kompetenz von Lehrenden (DigCompEdu) dar. Ziel des Beitrags ist es, die Vorstellung von Akteuren der Schulpraxis über den Unterricht der Zukunft mit diesem Modell abzugleichen. In drei Online-Workshops wurden daher von insgesamt 26 Lehrkräften, 18 Lehramtsstudierenden und 9 Bildungsadministratorinnen und -administratoren in Kleingruppen Szenarien für eine wünschenswerte Zukunft des Unterrichts im Jahr 2030 entwickelt und anschließend inhaltsanalytisch ausgewertet. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Lehrkräfte insbesondere Innovationen im Bereich der Organisation von Schule und der Gestaltung des Unterrichts identifizieren. Die so identifizierten Themen lassen sich drei der insgesamt sechs DigCompEdu-Kompetenzbereiche zuordnen. Eine Konkretisierung des Einsatzes digitaler Technologien im Unterricht hingegen findet sich in den Vorstellungen nicht. Es ist daher notwendig, für die Zukunft verstärkt den konkreten Transfer von der Entwicklung in die Unterrichtspraxis zu betrachten, damit ein Einsatz digitaler Technologien unterstützt wird.
Title: Die Zukunft des MINT-Unterrichts aus der Perspektive der Schulpraxis
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ZusammenfassungAngesichts der rasanten technologischen Entwicklungen der letzten Jahre können wir heute nur erahnen, wie sich unsere Lebenswelt und damit auch der Unterricht entwickeln.
Sicher ist jedoch, dass digitale Technologien die Zukunft des Unterrichts mitbestimmen.
Ein von Politik und Wissenschaft initiiertes Modell zur Beschreibung der notwendigen Kompetenzen stellt der Europäische Referenzrahmen für die digitale Kompetenz von Lehrenden (DigCompEdu) dar.
Ziel des Beitrags ist es, die Vorstellung von Akteuren der Schulpraxis über den Unterricht der Zukunft mit diesem Modell abzugleichen.
In drei Online-Workshops wurden daher von insgesamt 26 Lehrkräften, 18 Lehramtsstudierenden und 9 Bildungsadministratorinnen und -administratoren in Kleingruppen Szenarien für eine wünschenswerte Zukunft des Unterrichts im Jahr 2030 entwickelt und anschließend inhaltsanalytisch ausgewertet.
Unsere Ergebnisse zeigen, dass Lehrkräfte insbesondere Innovationen im Bereich der Organisation von Schule und der Gestaltung des Unterrichts identifizieren.
Die so identifizierten Themen lassen sich drei der insgesamt sechs DigCompEdu-Kompetenzbereiche zuordnen.
Eine Konkretisierung des Einsatzes digitaler Technologien im Unterricht hingegen findet sich in den Vorstellungen nicht.
Es ist daher notwendig, für die Zukunft verstärkt den konkreten Transfer von der Entwicklung in die Unterrichtspraxis zu betrachten, damit ein Einsatz digitaler Technologien unterstützt wird.

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