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Die Bedeutung der Digitalisierung für das Management von Weiterbildungsorganisationen

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Dieser Beitrag bietet einen Überblick zu Implikationen der Digitalisierung mit Blick auf 1) Führen und Organisieren, 2) Weiterbildungsmarketing, 3) Kooperationen und 4) Organisationskultur als Aspekte von Management in Weiterbildungsorganisationen. Die Grundlage bildet eine Synthese aus 23 Forschungsarbeiten sowie ausgewählter theoriebildender Literatur aus einer Recherche zu Veröffentlichungen aus dem Zeitraum 2016 bis 2020. Der Forschungsstand zum Th ema ist wenig gesättigt, und nur wenige Studien adressieren die o.g. Aspekte unmittelbar. Die Analyse zeigt, dass 1) Strategien unabdingbar für die digitale Transformation sind und Leitungspersonal entsprechende Kompetenzen mitbringen oder entwickeln muss; 2) der Markteintritt von Digitalunternehmen im Weiterbildungsmarketing neue Formen der Generierung von Nachfrage bietet, wobei der Einsatz digitaler Werkzeuge zeit- und ressourcenintensiv ist, erhoffte Effekte aber nicht gesichert sind; 3) Kooperationen auch in der digitalen Transformation wechselseitige Offenheit verlangen und vielseitig nutzbar sind; 4) Leitende die Gestaltung einer digitalisierungsförderlichen Organisationskultur vermittelnd und unterstützend begleiten sollten. Reifegradmodelle für die digitale Entwicklung von Bildungsorganisationen können in allen o.g. Aspekten Orientierung bieten, bedürfen aber intensiver Reflektion, tieferer Differenzierung und Operationalisierung. Insgesamt besteht großer Bedarf an weiterer Forschung für und über das Management der digitalen Transformation von Organisationen der EB/WB.
Title: Die Bedeutung der Digitalisierung für das Management von Weiterbildungsorganisationen
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Dieser Beitrag bietet einen Überblick zu Implikationen der Digitalisierung mit Blick auf 1) Führen und Organisieren, 2) Weiterbildungsmarketing, 3) Kooperationen und 4) Organisationskultur als Aspekte von Management in Weiterbildungsorganisationen.
Die Grundlage bildet eine Synthese aus 23 Forschungsarbeiten sowie ausgewählter theoriebildender Literatur aus einer Recherche zu Veröffentlichungen aus dem Zeitraum 2016 bis 2020.
Der Forschungsstand zum Th ema ist wenig gesättigt, und nur wenige Studien adressieren die o.
g.
Aspekte unmittelbar.
Die Analyse zeigt, dass 1) Strategien unabdingbar für die digitale Transformation sind und Leitungspersonal entsprechende Kompetenzen mitbringen oder entwickeln muss; 2) der Markteintritt von Digitalunternehmen im Weiterbildungsmarketing neue Formen der Generierung von Nachfrage bietet, wobei der Einsatz digitaler Werkzeuge zeit- und ressourcenintensiv ist, erhoffte Effekte aber nicht gesichert sind; 3) Kooperationen auch in der digitalen Transformation wechselseitige Offenheit verlangen und vielseitig nutzbar sind; 4) Leitende die Gestaltung einer digitalisierungsförderlichen Organisationskultur vermittelnd und unterstützend begleiten sollten.
Reifegradmodelle für die digitale Entwicklung von Bildungsorganisationen können in allen o.
g.
Aspekten Orientierung bieten, bedürfen aber intensiver Reflektion, tieferer Differenzierung und Operationalisierung.
Insgesamt besteht großer Bedarf an weiterer Forschung für und über das Management der digitalen Transformation von Organisationen der EB/WB.

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