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Einsatz von Community-Masken in der Bevölkerung: Praxis und Anwendungsfehler während der COVID-19 Pandemie in Deutschland
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Zusammenfassung
Ziel der Studie Die COVID-19 Pandemie hat erhebliche gesellschaftliche Auswirkungen. Die Transmissionsvorbeugung in der Bevölkerung beinhaltet u. a. das Tragen von textilen Mund-Nasen-Bedeckungen. Voraussetzung des Schutzeffekts ist der korrekte Maskeneinsatz, wobei Anwendungsfehler selbst unter medizinischem Fachpersonal beobachtet wurden. In der vorliegenden Arbeit wurde analysiert, welche Masken im öffentlichen Raum als Mund-Nasen-Bedeckung zum Einsatz kamen, ob der Einsatz korrekt erfolgte und welcher Art die beobachteten Anwendungsfehler waren.
Methodik Es erfolgte eine prospektive Beobachtungsstudie in Bereichen, für die eine textile Mund-Nasen-Bedeckungspflicht nach der Coronaschutzverordnung NRW galt.
Ergebnisse Zwischen dem 07.05.2020 und 13.05.2020 wurden 2721 Personen in maskenpflichtigen Bereichen beobachtet. Die Gesamtcompliance zu Mund-Nasen-Bedeckungen betrug 97,2%. Am häufigsten kam der chirurgische Mund-Nasen-Schutz (MNS) (44,9%) zum Einsatz, gefolgt von Stoffmasken (39,8%), FFP-Masken (7,1%) sowie Schals (5,4%). Keine Maske trugen 2,8% der Beobachteten. In 30,4% der Fälle wurde die Mund-Nasen-Bedeckung fehlerhaft getragen. Die häufigsten Anwendungsfehler fielen in die Kategorien „Maske unter der Nase getragen“ (41,4%) und „Nasenbügel nicht angepasst“ (20,8%). Der MNS wurden deutlich häufiger fehlerhaft eingesetzt als die übrigen Masken- Typen (p<0,001).
Schlussfolgerung In der vorliegenden Untersuchung zeigte sich eine hohe Gesamtcompliance der Bevölkerung von 97% zum Einsatz von Mund-Nasen-Bedeckungen im Rahmen des COVID-19 Pandemie- Managements. Die Masken wurden in 30% der Fälle fehlerhaft genutzt. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit einer gezielten, intensivierten Wissensvermittlung zur Maskenanwendung an die Bevölkerung, die die beobachteten Defizite berücksichtigt.
Georg Thieme Verlag KG
Title: Einsatz von Community-Masken in der Bevölkerung: Praxis und Anwendungsfehler während der COVID-19 Pandemie in Deutschland
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Zusammenfassung
Ziel der Studie Die COVID-19 Pandemie hat erhebliche gesellschaftliche Auswirkungen.
Die Transmissionsvorbeugung in der Bevölkerung beinhaltet u.
a.
das Tragen von textilen Mund-Nasen-Bedeckungen.
Voraussetzung des Schutzeffekts ist der korrekte Maskeneinsatz, wobei Anwendungsfehler selbst unter medizinischem Fachpersonal beobachtet wurden.
In der vorliegenden Arbeit wurde analysiert, welche Masken im öffentlichen Raum als Mund-Nasen-Bedeckung zum Einsatz kamen, ob der Einsatz korrekt erfolgte und welcher Art die beobachteten Anwendungsfehler waren.
Methodik Es erfolgte eine prospektive Beobachtungsstudie in Bereichen, für die eine textile Mund-Nasen-Bedeckungspflicht nach der Coronaschutzverordnung NRW galt.
Ergebnisse Zwischen dem 07.
05.
2020 und 13.
05.
2020 wurden 2721 Personen in maskenpflichtigen Bereichen beobachtet.
Die Gesamtcompliance zu Mund-Nasen-Bedeckungen betrug 97,2%.
Am häufigsten kam der chirurgische Mund-Nasen-Schutz (MNS) (44,9%) zum Einsatz, gefolgt von Stoffmasken (39,8%), FFP-Masken (7,1%) sowie Schals (5,4%).
Keine Maske trugen 2,8% der Beobachteten.
In 30,4% der Fälle wurde die Mund-Nasen-Bedeckung fehlerhaft getragen.
Die häufigsten Anwendungsfehler fielen in die Kategorien „Maske unter der Nase getragen“ (41,4%) und „Nasenbügel nicht angepasst“ (20,8%).
Der MNS wurden deutlich häufiger fehlerhaft eingesetzt als die übrigen Masken- Typen (p<0,001).
Schlussfolgerung In der vorliegenden Untersuchung zeigte sich eine hohe Gesamtcompliance der Bevölkerung von 97% zum Einsatz von Mund-Nasen-Bedeckungen im Rahmen des COVID-19 Pandemie- Managements.
Die Masken wurden in 30% der Fälle fehlerhaft genutzt.
Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit einer gezielten, intensivierten Wissensvermittlung zur Maskenanwendung an die Bevölkerung, die die beobachteten Defizite berücksichtigt.
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