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Die Politik mit Evidenz beraten – wie geht das in der Krise?

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Omikron (B.1.1.529) macht sich breit und die Republik sucht den nächsten Wellenbrecher. Ist es die allgemeine COVID-19-Impfpflicht? Ist es die Kontaktbeschränkung an Weihnachten oder erst danach? Oder braucht es den nächsten veritablen Lockdown? Der neue Expertenrat der Bundesregierung jedenfalls erachtet „starke Kontaktreduktionen“ schnellstmöglich unumgänglich. Das Robert Koch-Institut (RKI) hatte sich Anfang der Woche in der aktualisierten Fassung der „ControlCOVID“-Strategie gar für „sofortige maximale Kontaktbeschränkungen“ ausgesprochen. Die kommen ab 28. Dezember. Wissenschaft ergründet und beschreibt, Politik entscheidet. Doch wie kann evidenzbasierte Politikberatung in diesen Tagen überhaupt gelingen, wenn man wegen einer SARS-CoV-2-Variante mit einer Verdopplungszeit von zwei bis drei Tagen nicht einmal mit dem Lesen der Papers hinterherkommt? Ist Evidenz dann überhaupt noch gefragt, oder zählen doch nur Meinungen? Und wie sollten Expertenräte zusammengesetzt sein, wer sind überhaupt die richtigen „Experten“? Sollten nicht eher Institutionen statt Einzelpersonen sprechen? Last but not least: Wie gehen wir mit Interessenskonflikten um? Diesen Fragen gehen in dieser Episode vom „EvidenzUpdate“-Podcast Hamburgs Ärztekammerpräsident Pedram Emami und DEGAM-Präsident Martin Scherer nach. Disclaimer: Beide beraten in der Pandemie selbst die Politik, insbesondere den Hamburger Senat. Nößler: Omikron steht nicht mehr nur vor der Tür, sondern ist in Europa angekommen. Sorgt bereits für neuerliche Lockdowns, auch bei uns in den ersten Ländern. Ein Déjàvu, könnte man meinen. Und auch der neue Expertenrat der Bundesregierung und auch das Robert-Koch-Institut empfehlen rasches Handeln, am besten noch vor Weihnachten. Doch wie kann, wie sollte eigentlich evidenzbasierte Politikberatung in solchen Zeiten funktionieren? Darüber reden wir heute. Damit herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Evidenz-Update-Podcast. Heute wieder in einer Doppelbesetzung. Wir, das sind ... Scherer: Martin Scherer. Nößler: Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin der DEGAM und Direktor des Instituts und Poliklinik für Allgemeinmedizin am UKE in Hamburg. Ich grüße Sie, Herr Scherer, Moin! Scherer: Hallo Herr Nößler! Nößler: Und heute ist bei uns dabei? Emami: Pedram Emami. Nößler: Facharzt für Neurochirurgie und ebenfalls am UKE tätig, dort als Oberarzt. Vor allem aber ist er auch Präsident der Ärztekammer Hamburg. Und in dieser Funktion ist er natürlich auch im Vorstand der Bundesärztekammer. Herr Emami, schön, dass Sie dabei sind. Hallo!
Title: Die Politik mit Evidenz beraten – wie geht das in der Krise?
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Omikron (B.
1.
1.
529) macht sich breit und die Republik sucht den nächsten Wellenbrecher.
Ist es die allgemeine COVID-19-Impfpflicht? Ist es die Kontaktbeschränkung an Weihnachten oder erst danach? Oder braucht es den nächsten veritablen Lockdown? Der neue Expertenrat der Bundesregierung jedenfalls erachtet „starke Kontaktreduktionen“ schnellstmöglich unumgänglich.
Das Robert Koch-Institut (RKI) hatte sich Anfang der Woche in der aktualisierten Fassung der „ControlCOVID“-Strategie gar für „sofortige maximale Kontaktbeschränkungen“ ausgesprochen.
Die kommen ab 28.
Dezember.
Wissenschaft ergründet und beschreibt, Politik entscheidet.
Doch wie kann evidenzbasierte Politikberatung in diesen Tagen überhaupt gelingen, wenn man wegen einer SARS-CoV-2-Variante mit einer Verdopplungszeit von zwei bis drei Tagen nicht einmal mit dem Lesen der Papers hinterherkommt? Ist Evidenz dann überhaupt noch gefragt, oder zählen doch nur Meinungen? Und wie sollten Expertenräte zusammengesetzt sein, wer sind überhaupt die richtigen „Experten“? Sollten nicht eher Institutionen statt Einzelpersonen sprechen? Last but not least: Wie gehen wir mit Interessenskonflikten um? Diesen Fragen gehen in dieser Episode vom „EvidenzUpdate“-Podcast Hamburgs Ärztekammerpräsident Pedram Emami und DEGAM-Präsident Martin Scherer nach.
Disclaimer: Beide beraten in der Pandemie selbst die Politik, insbesondere den Hamburger Senat.
Nößler: Omikron steht nicht mehr nur vor der Tür, sondern ist in Europa angekommen.
Sorgt bereits für neuerliche Lockdowns, auch bei uns in den ersten Ländern.
Ein Déjàvu, könnte man meinen.
Und auch der neue Expertenrat der Bundesregierung und auch das Robert-Koch-Institut empfehlen rasches Handeln, am besten noch vor Weihnachten.
Doch wie kann, wie sollte eigentlich evidenzbasierte Politikberatung in solchen Zeiten funktionieren? Darüber reden wir heute.
Damit herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Evidenz-Update-Podcast.
Heute wieder in einer Doppelbesetzung.
Wir, das sind .
Scherer: Martin Scherer.
Nößler: Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin der DEGAM und Direktor des Instituts und Poliklinik für Allgemeinmedizin am UKE in Hamburg.
Ich grüße Sie, Herr Scherer, Moin! Scherer: Hallo Herr Nößler! Nößler: Und heute ist bei uns dabei? Emami: Pedram Emami.
Nößler: Facharzt für Neurochirurgie und ebenfalls am UKE tätig, dort als Oberarzt.
Vor allem aber ist er auch Präsident der Ärztekammer Hamburg.
Und in dieser Funktion ist er natürlich auch im Vorstand der Bundesärztekammer.
Herr Emami, schön, dass Sie dabei sind.
Hallo!.

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