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Das Werther-Paradigma. : Goethes ,,Werther“ und ein Grundproblem modernen Erzählens

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Abstract Der Beitrag untersucht einen Aspekt des Werther, der bei der Entstehung des Romans von großer Bedeutung war: Goethes Praxis, Personen aus seinem Umfeld als Vorbilder für seine fiktiven Figuren zu verwenden und auf ihr Bedürfnis nach Diskretion dabei keine Rücksicht zu nehmen. Im Lauf der Rezeptionsgeschichte des Romans hat sich diese Praxis als modellbildend erwiesen und wird deshalb als das ,Werther-Paradigma‘ bezeichnet. Es wirkt bis in die Gegenwart fort.This article focuses on an aspect of Werther which was of vital importance during the genesis of this novel: Goethe’s practice of using people in his surroundings as models for his fictitious characters, and of ignoring these people’s need for discretion. In the course of the novel’s reception, this practice became a model for other writers and is therefore called the ‘Werther paradigme’. It has been effective to the present day.
Peter Lang, International Academic Publishers
Title: Das Werther-Paradigma. : Goethes ,,Werther“ und ein Grundproblem modernen Erzählens
Description:
Abstract Der Beitrag untersucht einen Aspekt des Werther, der bei der Entstehung des Romans von großer Bedeutung war: Goethes Praxis, Personen aus seinem Umfeld als Vorbilder für seine fiktiven Figuren zu verwenden und auf ihr Bedürfnis nach Diskretion dabei keine Rücksicht zu nehmen.
Im Lauf der Rezeptionsgeschichte des Romans hat sich diese Praxis als modellbildend erwiesen und wird deshalb als das ,Werther-Paradigma‘ bezeichnet.
Es wirkt bis in die Gegenwart fort.
This article focuses on an aspect of Werther which was of vital importance during the genesis of this novel: Goethe’s practice of using people in his surroundings as models for his fictitious characters, and of ignoring these people’s need for discretion.
In the course of the novel’s reception, this practice became a model for other writers and is therefore called the ‘Werther paradigme’.
It has been effective to the present day.

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