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Denken der Relation : Franz Boas und der « Typus »-Begriff

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Der « Typus »-Begriff wird hier in dem wissenschaftlichen Werk des deutsch-amerikanischen Anthropologen Franz Boas (1858-1942) untersucht.Anhand einer Analyse seiner wichtigsten Texte über Anthropometrie wird gezeigt, wie bei Boas die Statistik dazu dient, die physische Anthropologie von seinem taxinomischen Hintergrund zu befreien und einen neuen Zugang zu einem Denken der Relation zu eröffnen, das auf Variationen und Korrelationen den Fokus legt.Boas denkt die « Typen » im Plural und legt den Nachdruck auf die Anleihen und Mischungen, auf die Plastizität der Menschen und auf ihre Grenzen. This article focuses on the concept of « type » in Franz Boas’ work. Based on a close examination of his main anthropometrical texts, it sheds light onthe way Boas used statistical methods in order to criticize the taxonomic approach of physical anthropology. Instead, he developed a perspective where relations between types are put forward and emphasized the importance of variability and correlation phenomena. By using the plural “types”, Boas was able to consider human plasticity as a scene for borrowing and intermixture. Cet article se propose d’examiner le concept de « type » dans le travail de Franz Boas (1858-1942). À partir d’une lecture des principaux textes del’anthropologue consacrés à l’anthropométrie, cet article expose la manière dont il s’est servi des méthodes statistiques pour détourner l’anthropologie physique de ses objectifs taxinomiques et mettre en avant une pensée de la relation fondée sur la variation et les phénomènes de corrélation. Boas préfère penser les « types » au pluriel pour mieux observer les jeux d’emprunts et de mélanges qui se manifestent dans les limites de la plasticité humaine.
Centre pour la Communication Scientifique Directe (CCSD)
Title: Denken der Relation : Franz Boas und der « Typus »-Begriff
Description:
Der « Typus »-Begriff wird hier in dem wissenschaftlichen Werk des deutsch-amerikanischen Anthropologen Franz Boas (1858-1942) untersucht.
Anhand einer Analyse seiner wichtigsten Texte über Anthropometrie wird gezeigt, wie bei Boas die Statistik dazu dient, die physische Anthropologie von seinem taxinomischen Hintergrund zu befreien und einen neuen Zugang zu einem Denken der Relation zu eröffnen, das auf Variationen und Korrelationen den Fokus legt.
Boas denkt die « Typen » im Plural und legt den Nachdruck auf die Anleihen und Mischungen, auf die Plastizität der Menschen und auf ihre Grenzen.
This article focuses on the concept of « type » in Franz Boas’ work.
Based on a close examination of his main anthropometrical texts, it sheds light onthe way Boas used statistical methods in order to criticize the taxonomic approach of physical anthropology.
Instead, he developed a perspective where relations between types are put forward and emphasized the importance of variability and correlation phenomena.
By using the plural “types”, Boas was able to consider human plasticity as a scene for borrowing and intermixture.
Cet article se propose d’examiner le concept de « type » dans le travail de Franz Boas (1858-1942).
À partir d’une lecture des principaux textes del’anthropologue consacrés à l’anthropométrie, cet article expose la manière dont il s’est servi des méthodes statistiques pour détourner l’anthropologie physique de ses objectifs taxinomiques et mettre en avant une pensée de la relation fondée sur la variation et les phénomènes de corrélation.
Boas préfère penser les « types » au pluriel pour mieux observer les jeux d’emprunts et de mélanges qui se manifestent dans les limites de la plasticité humaine.

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