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Delirmanagement in der Palliative Care

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Zusammenfassung. Delir ist eine der häufigsten neuropsychiatrischen Komplikationen bei Personen mit einer fortgeschrittenen unheilbaren Erkrankung. Delir am Lebensende tritt häufig auf, wird aber oft übersehen, nicht diagnostiziert oder falsch/nicht behandelt. Delirien sind auch bei palliativer Situation – so weit möglich – zu behandeln, weil persistierende delirante Zustände die Fragilität der Patientinnen und Patienten erhöhen, die körperliche Funktionalität einschränken und die Lebenszeit verkürzen. Zudem lösen akute Verwirrtheitszustände hohen Distress bei Betroffenen und deren Angehörigen aus, beeinträchtigen die Lebensqualität und verhindern ein würdevolles Sterben. Während Halluzinationen und Visionen am Lebensende in der Medizin als Delirium interpretiert und als solches behandelt werden, wird dieses Phänomen von der philosophischen und theologischen Hermeneutik als eine Ressource interpretiert, die den Betroffenen und deren Angehörigen helfen kann, sich mit vergangenen Lebensereignissen zu versöhnen und sich mit dem Sterbeprozess auseinanderzusetzen. Das Auftreten von Visionen am Lebensende in Abgrenzung zum Delir ist jedoch noch wenig untersucht und bedarf einer genaueren Exploration.
Title: Delirmanagement in der Palliative Care
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Zusammenfassung.
Delir ist eine der häufigsten neuropsychiatrischen Komplikationen bei Personen mit einer fortgeschrittenen unheilbaren Erkrankung.
Delir am Lebensende tritt häufig auf, wird aber oft übersehen, nicht diagnostiziert oder falsch/nicht behandelt.
Delirien sind auch bei palliativer Situation – so weit möglich – zu behandeln, weil persistierende delirante Zustände die Fragilität der Patientinnen und Patienten erhöhen, die körperliche Funktionalität einschränken und die Lebenszeit verkürzen.
Zudem lösen akute Verwirrtheitszustände hohen Distress bei Betroffenen und deren Angehörigen aus, beeinträchtigen die Lebensqualität und verhindern ein würdevolles Sterben.
Während Halluzinationen und Visionen am Lebensende in der Medizin als Delirium interpretiert und als solches behandelt werden, wird dieses Phänomen von der philosophischen und theologischen Hermeneutik als eine Ressource interpretiert, die den Betroffenen und deren Angehörigen helfen kann, sich mit vergangenen Lebensereignissen zu versöhnen und sich mit dem Sterbeprozess auseinanderzusetzen.
Das Auftreten von Visionen am Lebensende in Abgrenzung zum Delir ist jedoch noch wenig untersucht und bedarf einer genaueren Exploration.

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